Südkoreas Kartellbehörde verhängt Millionenstrafe gegen Google


News Redaktion
Wirtschaft / 14.09.21 08:18

Der US-Technologieriese Google muss in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 177 Millionen US-Dollar zahlen. Die Wettbewerbshüter verhängten das Bussgeld, weil Google individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android blockierte.

Der US-Internetriese Google muss sich in Südkorea gegen eine Kartellrechtsbusse wehren. Google wird vorgeworfen, individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android zu blockieren. (FOTO: KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT)
Der US-Internetriese Google muss sich in Südkorea gegen eine Kartellrechtsbusse wehren. Google wird vorgeworfen, individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android zu blockieren. (FOTO: KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT)

Die Kartellbehörde KFTC entschied, dass der Konzern damit seine dominierende Stellung ausnutzt, welche wiederum den Wettbewerb auf dem Markt für Handy-Betriebssysteme verhindert. Google gab bekannt, in Berufung gehen zu wollen.

Der US-Konzern begründete die Haltung damit, dass die Entscheidung nicht widerspiegle, welche Vorteile Android den Verbrauchern biete.

Für Google ist das Urteil ein weiterer Rückschlag innerhalb kürzester Zeit. Erst am Montag war das Anti-Google-Gesetz in Südkorea in Kraft getreten, das sich gegen die Dominanz von Google und Apple im App-Sektor richtet.

(sda)


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