Süsser Kater als Verkehrspolizist - Japans Polizei mit "kawaii"-Kultur


News Redaktion
International / 24.11.22 11:48

In Japan hat die Polizei einen Kater zum Verkehrspolizisten ernannt. Mit einem kleinen Fahrradhelm auf dem Kopf tritt der zehnjährige Pitaro in einem Youtube-Video der Polizeiverwaltung der Präfektur Shimane auf, um die Bürgerinnen und Bürger zu ermuntern, es Pitaro gleichzutun und ebenfalls Helm zu tragen. Mit seinem niedlichen Aussehen vermittele Pitaro Männern und Frauen jeden Alters die Bedeutung der Verkehrssicherheit, erklärte ein Sprecher der Polizeiverwaltung am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur das Ziel der tierisch süssen Aufklärungskampagne.

HANDOUT - In Japan hat die Polizei einen Kater zum Verkehrspolizisten ernannt. Mit seinem niedlichen Aussehen vermittele Pitaro Männern und Frauen jeden Alters die Bedeutung der Verkehrssicherheit, erklärte ein Sprecher der Polizeiverwaltung der Deutschen Presse-Agentur das Ziel der tierisch süßen Aufklärungskampagne. Foto: --/Polizei der Präfektur Shimane/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Polizei der Präfektur Shimane/--)
HANDOUT - In Japan hat die Polizei einen Kater zum Verkehrspolizisten ernannt. Mit seinem niedlichen Aussehen vermittele Pitaro Männern und Frauen jeden Alters die Bedeutung der Verkehrssicherheit, erklärte ein Sprecher der Polizeiverwaltung der Deutschen Presse-Agentur das Ziel der tierisch süßen Aufklärungskampagne. Foto: --/Polizei der Präfektur Shimane/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Polizei der Präfektur Shimane/--)

Die Polizei bedient sich dabei dem Phänomen "kawaii", was auf Deutsch "süss" oder "niedlich" bedeutet. Es handelt sich dabei um ein regelrechtes Lebenskonzept und bezeichnet eine Niedlichkeitsästhetik, die alle Bereiche der japanischen Gesellschaft erfasst. Unzählige Firmen wie Banken oder Bahngesellschaften, Tourismusagenturen und selbst Ministerien - sie alle haben eigene Maskottchen, die im Kindchenschema daherkommen. Sie sind nicht nur in der Werbung allgegenwärtig, auch ernste Botschaften wie die von Pitaro werden im kawaii-Stil unters Volk gebracht. An anderer Stelle ermahnt Japans Polizei auch mit kulleräugigen Beamtinnen, die Gesetze einzuhalten.

Beobachter erklären das "kawaii"-Phänomen unter anderem mit dem Harmoniebedürfnis der japanischen Gesellschaft. Überbringe man eine Nachricht mit einem süssen Maskottchen statt strengen Verboten, wirke dies harmonischer. Angeblich soll der Anblick von etwas im kawaii-Stil wie Pitaro sogar die Konzentrationsfähigkeit fördern.

(sda)


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