Sursee schliesst 2020 finanziell deutlich besser ab


Roman Spirig
Regional / 31.03.21 15:42

Schwarz statt rot sind die Zahlen in der Erfolgsrechnung 2020 der Stadt Sursee. Am Ende blieb ein Überschuss von 2,3 Millionen Franken, budgetiert war ein Defizit von 3,9 Millionen Franken. Zur Verbesserung geführt haben deutlich höhere Steuereinnahmen sowie ein einmaliger Buchgewinn.

Sursee schliesst 2020 finanziell deutlich besser ab (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Sursee schliesst 2020 finanziell deutlich besser ab (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Somit schloss Sursee das Jahr 2020 bei einem Gesamtaufwand von 110 Millionen Franken 6,2 Millionen Franken besser ab als im Budget vorgesehen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Bereits in den letzten fünf Jahren blieb unter dem Strich jeweils ein Plus stehen.

Mit dem Überschuss wird das Eigenkapital gestärkt. Der aktuelle Abschluss stimme den Stadtrat zuversichtlicher, was die finanzielle Planung der nächsten Jahre betreffe. Die Coronapandemie habe sich nicht auf den Steuerertrag ausgewirkt.

Dieser fiel trotz Steuersenkung mit knapp 37 Millionen Franken gar um über 2,5 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Dies sei den natürlichen Personen zu verdanken. Die juristischen Personen dagegen lieferten weniger ab als im Vorjahr und weniger als erhofft.

Das Resultat um 1,32 Millionen Franken verbessert hat zudem ein einmaliger Buchgewinn infolge einer Neuschatzung. Das Grundstück Schnydermatte musste nämlich wegen eines Baurechtsvertrages neu geschätzt werden.

Fast 1 Million Franken tiefer als geplant fielen die Nettokosten im Bereich Bildung aus, dies etwa dank höherer Kantonsbeiträge an die Tagesstrukturen. Auch beim Bau und Unterhalt blieben die Kosten 2,3 Millionen Franken unter Budget.

Sursee musste 2020 erstmals Beiträge in den Finanzausgleich einzahlen, was die Rechnung mit 780000 Franken belastete. Auch die Aufgaben- und Finanzreform AFR18 habe den Abschluss grob geschätzt um 1 Million Franken verschlechtert.

Die Nettoinvestitionen liegen mit 11,3 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert und sehr deutlich unter dem Budgetwert von 23,4 Millionen Franken. Gründe dafür sind Verzögerungen bei Verfahren, die Coronapandemie und mangelnden Personalressourcen.

(sda)


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