Topklubs erklären und rechtfertigen sich


News Redaktion
Sport / 08.05.21 11:59

Die drei verbliebenen Gründungsmitglieder der gescheiterten europäischen Super League weisen die Drohungen der UEFA zurück.

Real Madrids Präsident Florentino Perez bleibt guten Mutes (FOTO: KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT)
Real Madrids Präsident Florentino Perez bleibt guten Mutes (FOTO: KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT)

Zugleich bekräftigten der FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin, dass ihre Pläne für die Zukunft des Fussballs wichtig seien.

Die Gründungsvereine wurden und werden von dritter Seite in inakzeptabler Weise unter Druck gesetzt, bedroht und beleidigt, damit sie das Projekt aufgeben und somit von ihrem Recht und ihrer Pflicht absehen, Lösungen für das Ökosystem Fussball durch konkrete Vorschläge und einen konstruktiven Dialog zu finden, hiess es am Samstag in einer Erklärung der drei Spitzenklubs.

Zum Wohle des Fussballs und für die finanzielle Nachhaltigkeit habe man die Pflicht, verantwortungsvoll zu handeln und beharrlich nach angemessenen Lösungen zu suchen, trotz des inakzeptablen und andauernden Drucks und der Drohungen seitens der UEFA, hiess es weiter. Man habe die Super League mit dem Ziel gegründet, Lösungen für die derzeitige unhaltbare Situation in der Fussballindustrie zu finden und eine finanzielle Stabilität für die gesamte europäische Fussballfamilie zu schaffen.

Zudem hätten die ursprünglich zwölf Gründungsvereine ausdrücklich vereinbart, dass die Super League nur dann stattfinden wird, wenn ein solcher Wettbewerb von der UEFA und/oder der FIFA anerkannt werde. UEFA und FIFA hätten sich bisher geweigert, darüber angemessen zu diskutieren.

Die UEFA hatte am Freitagabend ihre Drohung verschärft. Man habe sich alle Rechte vorbehalten, angemessene Aktionen zu unternehmen und werde die Angelegenheit an die zuständigen UEFA-Disziplinargremien übergeben, hiess es.

(sda)


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