Toxisches Gas im Treppenhaus: Gebäude in der Stadt Luzern evakuiert


News Redaktion
Schweiz / 21.05.20 09:51

In der Stadt Luzern ist am Mittwoch in der Innenstadt ein Geschäfts- und Wohnhaus wegen eines toxischen Gases vorübergehend evakuiert worden. Im Treppenhaus des Gebäudes am Grendel wurde beissender Geruch festgestellt, der starken Hustenreiz auslöste.

Neben der Feuerwehr waren auch Spezialisten der Chemiewehr wegen des Gasalarms in der Luzerner Innenstadt im Einsatz. (FOTO: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Neben der Feuerwehr waren auch Spezialisten der Chemiewehr wegen des Gasalarms in der Luzerner Innenstadt im Einsatz. (FOTO: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Die Feuerwehr stellte einen erhöhten Kohlenstoffmonoxid-Wert fest, wie die Luzerner Polizei am Donnerstag mittelte. An einer Türe stellten die Ermittler demnach eine unbekannte Substanz fest. Um welchen Stoff es sich handelte, darauf ergaben die Untersuchungen bislang keinen Hinweis.

Die Polizei habe keinen Hinweis auf einen kriminellen Hintergrund, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es könne aber derzeit als Ursache nichts ausgeschlossen werden.

Die Polizei war laut eigenen Angaben kurz nach 15.20 Uhr alarmiert worden. Sämtliche Personen wurden aus dem Gebäude evakuiert und durch den Rettungsdienst untersucht. Für sie waren danach aber keine weiteren medizinischen Abklärungen nötig.

Spezialisten der Chemiewehr Emmen durchsuchten das Mehrfamilienhaus mit Geschäften und führten vor Ort diverse Messungen durch. Zudem untersuchten sie die unbekannte Substanz. Das Gebäude wurde kurz vor 19.00 Uhr von der Feuerwehr wieder freigegeben.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Fall Maddie: Ex-Nachbarin beschreibt Verdächtigen als aggressiv
International

Fall Maddie: Ex-Nachbarin beschreibt Verdächtigen als aggressiv

Im Fall des vor gut 13 Jahren verschwundenen britischen Mädchens "Maddie" hat eine frühere Nachbarin aus Portugal den Verdächtigen als aggressiv beschrieben.

Tuifly will Flotte wegen Coronakrise halbieren
Wirtschaft

Tuifly will Flotte wegen Coronakrise halbieren

Der Reisekonzern Tui will den deutschen Ferienflieger Tuifly wegen der Coronakrise um rund die Hälfte verkleinern. Ziel sei, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren.

Centre Pompidou in Metz öffnet ab 12. Juni wieder
International

Centre Pompidou in Metz öffnet ab 12. Juni wieder

Das Centre Pompidou in Metz öffnet nach der coronavirusbedingten Schliessung ab 12. Juni wieder seine Türen. Zu den Ausstellungen, die die Besucher besichtigen können, gehören "Folklore", die den Einfluss europäischer Volkskunst auf die Künstler thematisiert, sowie "Frémissements" (etwa: Erzittern) der Österreicherin Susanna Fritscher, die aus volatilen Installationen besteht.

Meghan zu Fall Floyd: Lage in den USA ist
International

Meghan zu Fall Floyd: Lage in den USA ist "niederschmetternd"

Herzogin Meghan (38) hat sich erschüttert über den Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz und die Gewalt in den USA geäussert.