Trump und First Lady gedenken 9/11-Opfern mit Schweigeminute


Roman Spirig
International / 11.09.19 17:08

18 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump mit einer Schweigeminute im Weissen Haus der Opfer gedacht. Anwesend beim Gedenken waren auch Angehörige von Opfern der Anschläge sowie Überlebende.

Trump und First Lady gedenken 9/11-Opfern mit Schweigeminute (Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)
Trump und First Lady gedenken 9/11-Opfern mit Schweigeminute (Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)
(Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)
(Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / EPA / KEVIN DIETSCH / POOL)
(Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)
(Foto: KEYSTONE / AP / Evan Vucci)

Der Präsident und die First Lady betraten das Gelände auf dem South Lawn des Weissen Hauses um 8.46 Uhr (Ortszeit) - zu der Uhrzeit hatten islamistische Terroristen vor 18 Jahren American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm des World Trade Centers in New York gesteuert.

Anschliessend wollten der Präsident und die First Lady am Mittwoch zum Pentagon fahren, um dort an einer Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Beim Angriff auf das Pentagon hatten die Terroristen den American-Airlines-Flug 77 in den südwestlichen Teil des US-Verteidigungsministeriums gesteuert. 184 Menschen kamen ums Leben, das Gebäude wurde damals schwer beschädigt.

Bei den Terroranschlägen in New York und Washington waren am 11. September 2001 insgesamt fast 3000 Menschen ums Leben gekommen. Islamisten hatten damals drei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und in das Pentagon in Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Menschen an Bord Widerstand gegen die Entführer leisteten.

Die US-Flaggen auf dem Weissen Haus und auf anderen Bundesbehörden in Washington wurden am Mittwoch auf halbmast gesetzt.

Auch bei der Nato in Brüssel wurde am Mittwoch bei einer Gedenkzeremonie der Opfer des 11. September 2001 gedacht. Generalsekretär Jens Stoltenberg erinnerte daran, das nach dem Terrorangriff zum ersten und bislang einzigen Mal in der Bündnisgeschichte der Artikel 5 aktiviert wurde, nach dem ein bewaffneter Angriff auf ein Nato-Mitglied als Angriff gegen alle Mitglieder gewertet wird.

Dies führte dazu, dass zahlreiche Nato-Staaten sich am Krieg gegen die Taliban und die Terrororganisation Al Kaida in Afghanistan beteiligten. Einer für alle und alle für einen", sagte Stoltenberg. "Am 11. September haben Terroristen die Zwillingstürme zerstört, aber sie werden niemals unsere Lebensweise und unsere freien und offenen Gesellschaften zerstören."

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Hochschulen beschränken Zugang für China-Reisende
Schweiz

Schweizer Hochschulen beschränken Zugang für China-Reisende

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bergen grosse Menschenansammlungen ein Risiko. Die Schweizer Hochschulen beugen zum Semesterstart vor: Studierende und Mitarbeitende, die kürzlich in China waren, sollen von Zuhause aus arbeiten.

Junger Automobilist fährt bei Mehlsecken in einen Baum
Regional

Junger Automobilist fährt bei Mehlsecken in einen Baum

Ein junger Mann ist am Montagabend bei Mehlsecken mit einem Auto frontal gegen einen Baum gefahren. Er wurde beim Unfall verletzt und wurde von einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht.

Initiative zur Stärkung der Musikschulen im Kanton Schwyz
Regional

Initiative zur Stärkung der Musikschulen im Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz sollen die kommunalen Musikschule vereinheitlicht werden. Dies verlangt eine Volksinitiative. Ziel ist es, dass alle Kinder im Kanton Zugang zu einem gleichwertigen Unterrichtsangebot erhalten.

Fast 700 Haftbefehle in Türkei bei Vorgehen gegen Gülen-Bewegung
International

Fast 700 Haftbefehle in Türkei bei Vorgehen gegen Gülen-Bewegung

In der Türkei hat die Staatsanwaltschaft im Zuge der Niederschlagung der Erdogan-kritischen Gülen-Bewegung fast 700 Haftbefehle erlassen. Betroffen seien unter anderem Angehörige des Militärs und der Justiz, berichteten Staatsmedien am Dienstag.