US-Immunologe Fauci über Corona: Müssen alle Stoppzeichen rausholen


News Redaktion
International / 31.07.20 12:45

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci kann nicht einschätzen, ob die Corona-Pandemie in den USA sich dem Ende nähert oder noch in der Anfangsphase steckt. Eine Vorhersage sei unmöglich, sagte Fauci dem US-Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit).

Anthony Fauci, Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), kommt an, um an einem Runden Tisch zum Thema Plasmaspenden im nationalen Hauptquartier des Amerikanischen Roten Kreuzes teilzunehmen. Foto: Evan Vucci/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Evan Vucci)
Anthony Fauci, Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), kommt an, um an einem Runden Tisch zum Thema Plasmaspenden im nationalen Hauptquartier des Amerikanischen Roten Kreuzes teilzunehmen. Foto: Evan Vucci/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Evan Vucci)

Die Länge der Pandemie hänge davon ab, ob die Amerikaner beispielsweise Mund- und Nasenschutz-Masken trügen, einen Mindestabstand einhielten und anderen Empfehlungen folgten, die eine Verbreitung des Virus stoppten.

Es müssten alle Stoppzeichen herausgeholt werden, sagte Fauci. Wenn wir das machen, denke ich, sind wir gut unterwegs, das unter Kontrolle zu bringen. Wenn nicht, dann können wir wirklich keine Vorhersage treffen, wie lange das dauern wird.

Der renommierte Immunologe ist Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Er gehört als Berater der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weissen Hauses an. Fauci wird gemeinsam mit zwei weiteren Gesundheitsexperten am Freitag (15.00 Uhr MESZ) bei einer Anhörung vor einem Komitee des Repräsentantenhauses aussagen.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern sind bislang mehr als 152 000 Menschen in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, wie aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore vom Freitag hervorgeht. Bislang gab es in dem Land rund 4,5 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Mindestens 18 Todesopfer nach Flugzeugunglück in Indien
International

Mindestens 18 Todesopfer nach Flugzeugunglück in Indien

Bei dem Flugzeugunglück in Indien sind nach Behördenangaben vom Samstag mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 130 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt, berichtete der Verwaltungschef des Distrikts Malappuram im Bundesstaat Kerala, K Gopalakrishnan. "Sowohl der Pilot als auch der Copilot sind unter den Opfern", sagte er. Weitere Rettungsteams trafen am Unglücksort in der Stadt Kozhikode ein.

Erneut mehr Z-Pass-Billette verkauft
Wirtschaft

Erneut mehr Z-Pass-Billette verkauft

Im Tarifverbund Z-Pass des Grossraumes Zürich sind 2019 erneut mehr Einzelbillette und Monatsabonnemente verkauft worden. Der Gesamtertrag von 244,5 Millionen Franken lag 8,5 Millionen höher im Vorjahr.

Früheres KGB-Hauptquartier in Lettland wird versteigert
International

Früheres KGB-Hauptquartier in Lettland wird versteigert

Interesse am einst gefürchtetsten Haus Lettlands? Die staatliche Immobilienverwaltung des baltischen EU-Landes will in einer Online-Auktion das frühere Hauptquartier des sowjetischen Geheimdienstes KGB versteigern.

Breel Embolo verlangt
Sport

Breel Embolo verlangt "noch gierigeres Gladbach"

Der Schweizer Internationale Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach warnt nach dem Erreichen der Champions League vor einer Selbstzufriedenheit in der Mannschaft.