Vaduz könnte Mitgefährdete unter Druck setzen


News Redaktion
Sport / 01.05.21 04:03

In den Samstagspielen der 32. Runde der Super League blickt man nach ins Ländle. Sollte Vaduz den Luzern besiegen, würden renommierte Klubs im Kampf gegen den Abstieg noch mehr unter Druck geraten.

Cheftrainer Mario Frick stemmt sich mit seinen Vaduzern mit aller Kraft gegen den Abstieg (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)
Cheftrainer Mario Frick stemmt sich mit seinen Vaduzern mit aller Kraft gegen den Abstieg (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Zürich (gegen Lugano) und Schlusslicht Sion (gegen Lausanne-Sport) tragen ihre Heimspiele der fünftletzten Runde erst am Sonntagnachmittag aus.

Den Sieg über Luzern müssen die wackeren Mannen in der Mannschaft von Trainer Mario Frick zuerst einfahren. Siegen sie jedoch tatsächlich, sehen die Sittener die Aufsteiger mindestens für einen Tag nur noch aus der Ferne, aus dem Abstand von sechs Punkten. Und die Zürcher würden sich ebenfalls mindestens für einen Tag von Vaduz überholen und auf den Barrage-Platz abdrängen lassen.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Vaduz - Luzern (bisherige Duelle der Saison: 1:1, 0:4, 1:1). - Samstag, 18.15 Uhr. - SR Tschudi. - Absenzen: Obexer, Wieser und Prokopic (alle verletzt); Schürpf (gesperrt), Schulz, Ndenge und Binous (alle verletzt). - Fraglich: Gajic, Djokic und Dorn; - . - Statistik: Der FC Luzern hat eine fabelhafte Gelegenheit, endgültig der Gefahrenzone zu entkommen. Die Vaduzer liessen sich zuletzt auf ihrer imposanten Aufholjagd aufhalten. Aus den letzten drei Spielen schaute nur noch ein Punkt heraus, während Luzern in der gleichen Zeit sieben Punkte einfuhr. In den Spielen im Rheinpark zeigten die Liechtensteiner in diesem Kalenderjahr eine gute Konstanz. Sie verloren nur zwei der letzten acht Heimspiele. Die Innerschweizer wiederum sind in den Auswärtsspielen unkonstant.

Basel - St. Gallen (3:1, 0:0, 1:3). - Samstag, 20.30 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Xhaka, Jorge und Padula (alle verletzt); Stillhart (gesperrt), Kräuchi, Abaz (beide verletzt) und Youan (Quarantäne). - Fraglich: - ; Quintilla. - Statistik: Die Basler können sich in den verbleibenden fünf Runden auf die Sicherung des 2. Platzes konzentrieren, während der FC St. Gallen auch nach dem jüngsten Heimsieg gegen Vaduz noch Punkte benötigt, um jedweder Abstiegsgefahr zu entkommen. Basel gegen St. Gallen war lange Zeit das Super-League-Duell, in dem die jeweilige Heimmannschaft nie gewinnt. In zwölf aufeinanderfolgenden Spielen - je sechs in Basel und in St. Gallen - war es so. Die Ostschweizer brachen den Fluch Ende Februar mit dem 3:1-Heimsieg. Die Basler könnten dem Spuk am Samstag im St.-Jakob-Park ein Ende bereiten.

Rangliste: 1. Young Boys 31/72 (60:23). 2. Basel 31/44 (53:47). 3. Servette 31/44 (38:45). 4. Lugano 31/43 (35:33). 5. Lausanne-Sport 31/41 (43:42). 6. Luzern 31/39 (53:50). 7. St. Gallen 31/37 (36:41). 8. Zürich 31/35 (42:48). 9. Vaduz 31/33 (31:47). 10. Sion 31/30 (38:53).

(sda)


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