VBL-Personal erhält 2,5 Prozent mehr Lohn und neuen GAV


News Redaktion
Regional / 15.11.22 16:09

Die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) bezahlen ihren Angestellten im kommenden Jahr generell 2,5 Prozent mehr Lohn. Das städtische Transportunternehmen hat sich mit den Sozialpartnern zudem auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt.

Vertreter von VBL und Personal unterzeichnen den neuen GAV: (von links): Tony Zedel, pvl Co-Präsident, Daniel Schelbert, pvl Co-Präsident, Viviane Hösli, Regionalsekretärin VPOD Zentralschweiz und Laurent Roux, CEO VBL AG. (FOTO: VBL AG)
Vertreter von VBL und Personal unterzeichnen den neuen GAV: (von links): Tony Zedel, pvl Co-Präsident, Daniel Schelbert, pvl Co-Präsident, Viviane Hösli, Regionalsekretärin VPOD Zentralschweiz und Laurent Roux, CEO VBL AG. (FOTO: VBL AG)

Der neue GAV für die Jahre 2023 bis 2025 sei unterzeichnet, teilten VBL und die Personalverbände am Dienstag mit. Die Parteien verhandeln das Vertragswerk alle drei Jahre.

Neu gewähren die VBL einen zweiwöchigen vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub, fünf Tage zusätzlichen Vaterschaftsurlaub zu den bislang zehn Tagen sowie mehr freie Tage als Dienstaltersgeschenk.

Neben den GAV-Verhandlungen, die in der Mitteilung als "intensiv aber fair" beschrieben werden, haben sich die Vertragspartner auch bei der Lohnrunde 2023 gefunden. Ab kommendem Jahr erhalten alle Mitarbeitenden, die dem GAV unterstellt sind, 2,5 Prozent mehr Lohn. Grund dafür seien die steigenden Lebenshaltungskosten.

Die VBL befinden sich aktuell in einem Rechtsstreit mit dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) wegen einer Affäre um Subventionen. Der VVL verlangt diese zurück. Die VBL sind zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Luzern. Der Stadtrat hatte zuletzt angekündigt, er wolle eine Beteiligung Dritter an dem Transportunternehmen prüfen.

(sda)


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