Verkehrshaus setzt bei neuer Show auf Klimaforschung


Christian Zweifel
Regional / 06.11.19 11:30

"Mission Erde" heisst die neue Show im Verkehrshaus in Luzern, die sich der Erdbeobachtung, sowie der Sonnen- und Klimaforschung widmet. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz hat die Eigenproduktion mit 500'000 Franken unterstützt.

Verkehrshaus setzt bei neuer Show auf Klimaforschung (Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS / PHILIPP SCHMIDLI)
Verkehrshaus setzt bei neuer Show auf Klimaforschung (Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS / PHILIPP SCHMIDLI)

Das neue Angebot im Verkehrshaus Planetarium diene als Augenöffner und solle das Interesse für die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (Mint) öffnen, teilte das Verkehrshaus anlässlich der Eröffnung am Mittwoch mit. Die Unterstützung für das Projekt mit Bundesgeldern erfolgte vor zwei Jahren im Rahmen des Förderprogramms "Mint 2".

Aus 40'000 Kilometern Höhe hätten die Zuschauerinnen und Zuschauer besten Ausblick auf die Erde, heisst es zur neuen Show. Auch der Einfluss des Menschen werde aus dieser Perspektive erkennbar, das Zusammenspiel der Naturkräfte sei aus dem Gleichgewicht geraten. Die neue Show biete die Möglichkeit, sich erlebnis- und lehrreich mit den Themen Klima und Wetter auseinanderzusetzen.

Als Ergänzung zur Show im Planetarium stellt Meteo Schweiz dem Verkehrshaus eine mobile Wetterstation im Museum zur Verfügung. Diese gibt interaktiv Auskunft über Niederschlag, Sonnenstrahlung, Windverhältnisse und Schneehöhe. Die Besucher können erleben, wie die Daten und Messreihen gewonnen werden und wie Prognosen entstehen.

An der Wetterstation können Schulklassen mit Wetterphänomenen experimentieren sowie Zusatzinformationen oder Klima- und Wetterdaten über die Monitore abrufen. Zur Show und zur Wetterstation sind Unterrichtsunterlagen verfügbar. Das Material für Schulklassen soll das Verkehrshaus als ausserschulischer Lernort stärken.

Für Lehrpersonen bietet das Verkehrshaus Lehrerweiterbildungen zum Projekt "Mission Erde" an. Das Verkehrshaus weist auf die 50-jährige Tradition von Produktionen im Planetarium hin. Seit 1969 habe sich in dem Bereich die Technologie enorm verändert.

(sda)


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