Verwaltungsrat für fusioniertes Spital Luzern/Nidwalden gewählt


News Redaktion
Regional / 09.06.21 14:52

Die Regierungen der Kantone Luzern und Nidwalden haben den Verwaltungsrat für die neue, fusionierte Spitalorganisation gewählt. Die Mehrheit der Mitglieder ist bereits im heutigen Spitalrat vertreten, zwei Frauen nehmen neu Einsitz, die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin zieht sich zurück.

Der bisherige Spitalratspräsident Ulrich Fricker wird Präsident des Verwaltungsrats der Luzerner Kantonsspital AG. (FOTO: Staatskanzlei Luzern)
Der bisherige Spitalratspräsident Ulrich Fricker wird Präsident des Verwaltungsrats der Luzerner Kantonsspital AG. (FOTO: Staatskanzlei Luzern)

Das Luzerner und das Nidwaldner Kantonsspital schliessen sich am 1. Juli zur Luks-Gruppe zusammen. Die neue Dachorganisation, die Luzerner Kantonsspital AG, wird künftig von neun Verwaltungsräten geführt, wie die Luzerner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Präsident ist Ulrich Fricker, der aktuell den Spitalrat präsidiert.

Seit dem Zusammenschluss zur Luzerner-Nidwaldner Spitalregion (Lunis) 2012 ist der Spitalrat der beiden Spitäler bereits identisch. Sieben der Spitalräte wurden in den neuen Verwaltungsrat gewählt, die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) scheidet nach der Zusammenführung aus.

Neu in das Gremium gewählt wurden die Waadtländer Spitalmanagerin Pauline de Vos Bolay und die Solothurner Wirtschaftsprüferin Cornelia Gehrig. Mit der Wahl der zwei neuen Verwaltungsrätinnen trage man den Anforderungen an eine zeitgemässe Geschlechterquote Rechnung, heisst es in der Mitteilung.

Im neuen Verwaltungsrat sitzen sechs Männer und drei Frauen. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Künftig liegt die Wahl des Verwaltungsrats bei der Luzerner Regierung. Nidwalden hat Anspruch auf einen Sitz im Gremium.

Zudem verkauft der Kanton Nidwalden 60 Prozent seiner Aktien an die Luzerner Kantonsspital AG. Nidwalden kann als Minderheitsaktionär mit Vetorecht bei Grundsatzentscheiden aber weiterhin über das Spital Nidwalden mitbestimmen.

Von der neuen Aktiengesellschaft ausgenommen sind die Immobilien des Kantonsspitals Nidwalden. Diese bleiben zu 100 Prozent im Eigentum des Kantons und sind der per 1. Januar 2021 gegründeten Spital Nidwalden Immobilien-Gesellschaft übertragen worden.

(sda)


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