Verwirrung um Japans 2:1 beseitigt


News Redaktion
Sport / 02.12.22 19:10

Japans viel diskutiertes Tor zum 2:1 gegen Spanien war regulär. Die FIFA veröffentlichte am Freitagnachmittag bei Twitter die Aufnahmen, die beim Videobeweis verwendet worden waren.

DIe heikle Szene im Match Japan - Spanien (FOTO: KEYSTONE/EPA/Abedin Taherkenareh)
DIe heikle Szene im Match Japan - Spanien (FOTO: KEYSTONE/EPA/Abedin Taherkenareh)

"Andere Kameras zeigen möglicherweise irreführende Bilder, aber gemäss den verfügbaren Beweisen war der Ball nicht vollständig aus dem Spiel", schrieb die FIFA. Das Schiedsrichter-Team habe die Bilder der Torlinienkamera verwendet, um zu überprüfen, ob der Ball noch teilweise auf der Linie war.

Bei Twitter waren nach der Partie Fotos geteilt worden, auf denen es so aussah, als ob Kaoru Mitoma den Ball erst von deutlich hinter der Torauslinie in die Mitte beförderte, wo Ao Tanaka das 2:1 erzielte. Ein bisschen Grün des Rasens ist auf diesen Bildern zwischen der Behindlinie und dem Ball zu sehen. Für die Frage, ob der Ball ausserhalb des Spielfelds ist, ist jedoch nicht seine Auflagefläche relevant, sondern dass er vollständig die Linie überquert hat. Die FIFA-Bilder belegen, dass dies um wenige Millimeter nicht der Fall war.

Schiedsrichter Victor Gomes aus Südafrika hatte mehrere Minuten auf dem Rasen gewartet, bis die Überprüfung des VAR vorüber war. Dann gab Gomes das Tor, das Japan den Gruppensieg bescherte und letztlich zum Out der Deutschen führte.

Im Gegensatz zur Torlinie gibt es bei der Behindlinie kein automatisches technisches Hilfsmittel. Es war deshalb eine der längsten Video-Überprüfungen bei diesem Turnier. Gomes sah sich die Szene nicht selbst am Monitor an, sondern bekam den Entscheid per Funk mitgeteilt.

(sda)


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