Verzweifelter Kampf hier, Prestigesache dort


News Redaktion
Sport / 08.05.21 04:03

Am letzten Wochenende hat sich die Lage für den Neunten Vaduz in der Super League mit einer Niederlage verschlechtert. Um den Rückschlag wettzumachen, müsste Vaduz am Samstag in Lugano gewinnen.

Was kann Mario Frick aus seinen Vaduzern noch herausholen? (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
Was kann Mario Frick aus seinen Vaduzern noch herausholen? (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Auf dem Weg zum Ligaerhalt hat Aufsteiger Vaduz in der viertletzten Runde eine schwierige Aufgabe zu meistern. Den FC Lugano, den Unentschieden-Spezialisten der Liga, konnten die Liechtensteiner in keinem der ersten drei Duelle der Saison bezwingen.

Sion wird am Sonntagnachmittag in St. Gallen antreten. Wenn Vaduz verliert, könnten die Walliser mit einem Sieg die Rote Laterne an die Mannschaft von Trainer Mario Frick abtreten.

Werden die Liechtensteiner im Cornaredo ab 18.15 Uhr um alles kämpfen, so beginnt um 20.30 Uhr im Wankdorf ein Schaulaufen. Die Young Boys und der FC Basel, die Erzrivalen in der 2003/04 begonnenen Ära der Super League, sind einmal mehr so weit voneinander entfernt, dass nicht viel mehr als das Prestige auf dem Spiel steht. Bestimmt werden die Basler jedoch alles daran setzen, ihre Ungeschlagenheit unter Trainer Patrick Rahmen fortzusetzen. Und vielleicht werden sie den Bernern zeigen wollen, dass sie es in der nächsten Saison mit einem ganz anderen FCB zu tun bekommen werden.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Lugano - Vaduz (bisherige Duelle der Saison: 1:1, 1:1, 3:0). - Samstag, 18.15 Uhr. - SR San. - Absenzen: Bottani, Maric, Kecskes und Guidotti (alle verletzt); Wieser (verletzt) und Sutter (krank). - Fraglich: Abubakar; - . - Statistik: Zusammen mit Sion ist Lugano die Mannschaft mit den meisten Unentschieden (13) in dieser Meisterschaft. In den letzten zwölf Spielen jedoch remisierten die Tessiner nur noch einmal (1:1 bei Servette). Sowohl Lugano als auch Vaduz haben in den letzten vier Runden dreimal verloren. Im Kampf gegen den sofortigen Wiederabstieg müssten die Liechtensteiner vermutlich punkten, zumal sie im nachfolgenden Match gegen die Young Boys antreten.

Young Boys - Basel (2:1, 2:0, 1:1). - Samstag, 20.30 Uhr. - SR Tschudi. - Absenzen: Garcia (gesperrt), Lustenberger, Elia, Maier und Petignat (alle verletzt); Frei (gesperrt), Xhaka, Jorge und Padula (alle verletzt). - Fraglich: Sierro; Klose und Abrashi. - Statistik: Wie schon 2018 und 2019 steht im vierten und letzten Duell zwischen den beiden Erzrivalen nur noch das Prestige auf dem Spiel, weil das Titelrennen abermals längst zugunsten der Berner entschieden ist. Für Basel geht es indessen auch noch um das Festigen des 2. Platzes. Mit einem Sieg im Wankdorf würden sie eine schier unheimliche Serie der Berner beenden. In den letzten 147 Runden der Super League (seit April 2017) haben die Berner nie zwei Spiele nacheinander verloren. Nach der Niederlage vom letzten Sonntag bei Servette könnte dieser einsame Rekord im 148. Spiel enden.

Rangliste: 1. Young Boys 32/72 (61:25). 2. Basel 32/47 (54:47). 3. Servette 32/47 (40:46). 4. Lugano 32/43 (35:36). 5. Luzern 32/42 (55:51). 6. Lausanne-Sport 32/42 (44:43). 7. Zürich 32/38 (45:48). 8. St. Gallen 32/37 (36:42). 9. Vaduz 32/33 (32:49). 10. Sion 32/31 (39:54).

(sda)


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