VVL bewilligt 1,2 Millionen Franken für E-Bus-Ladestationen


Roman Spirig
Regional / 01.09.21 15:48

Der Verbundrat des Verkehrsverbunds Luzern (VVL) hat 1,2 Millionen Franken genehmigt für die Beschaffung von E-Bus-Ladestationen für die Depots von Postauto, Rottal Auto AG und VBL AG. Somit können nun auch die zehn Batteriebusse beschafft werden, welche in der zweiten Hälfte 2022 erstmals zum Einsatz kommen sollen.

VVL bewilligt 1,2 Millionen Franken für E-Bus-Ladestationen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
VVL bewilligt 1,2 Millionen Franken für E-Bus-Ladestationen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Diese zehn Elektrobusse sollen auf fünf Pilotlinien verkehren, wie der VVL am Mittwoch mitteilte. Vorgesehen sind je drei Fahrzeuge für Postauto und VBL sowie vier für die Rottal Auto AG.

Die Pilotlinien befinden sich in unterschiedlichen topografischen und betrieblichen Anwendungsgebieten. Es sind dies die Linie 10 (Obergütsch-Luzern Bahnhof), die Linie 60 (Buttisholz Dorf-Rothenburg Bahnhof), die Linie 64 (Wolhusen Spital-Ruswil Rottalcenter), die Linie 70 (Sempach-Neuenkirch-Rothenburg Bahnhof) und die Linie 89 (Sempach-Neuenkirch-Gunzwil Bäch).

Die Batteriebusse seien noch nicht angeschafft worden, sagte Romeo Degiacomi, Mediensprecher Verkehrsverbund Luzern (VVL), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Anschaffungskosten würden auf rund 7,6 Millionen Franken geschätzt.

Das Projekt der Pilotlinien ist ein Teil der E-Bus-Strategie des VVL. Diese sieht die Umstellung von Dieselbussen auf Fahrzeuge, welche mit erneuerbarer Energie, emissionsfrei und effizient verkehren vor. Laut Degiacomi sind die Betriebskosten für die Elektrobusse 10 bis 20 Prozent höher als jene der Dieselbusse.

Da für viele Einsätze die Batterie-Reichweiten von Depotlader-Bussen noch zu gering sind, strebt der VVL vorerst die Umsetzung von ausgewählten Pilotprojekten an. Gemeinsam mit den Transportunternehmen sollen so Erfahrungen gesammelt werden.

(sda)


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