Wahrzeichen angestrahlt - Britische Kulturbranche ruft nach Hilfe


News Redaktion
International / 12.08.20 16:17

Mit nächtlicher roter Beleuchtung haben Kunststätten und andere bekannte Orte in Grossbritannien auf die coronabedingte Krise der Kulturszene aufmerksam gemacht.

Das Nationaltheater in London und die South Bank werden rot beleuchtet, um auf über eine Million Arbeitsplätze in der Unterhaltungsindustrie aufmerksam zu machen, die nach dem Ausbruch des Coronavirus ohne finanzielle Unterstützung sind. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/PA Wire/Yui Mok)
Das Nationaltheater in London und die South Bank werden rot beleuchtet, um auf über eine Million Arbeitsplätze in der Unterhaltungsindustrie aufmerksam zu machen, die nach dem Ausbruch des Coronavirus ohne finanzielle Unterstützung sind. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/PA Wire/Yui Mok)

In Anlehnung an das Motto Red Alert (Alarmstufe Rot) erstrahlten in London unter anderem Wahrzeichen wie die Galerie Tate Modern, die Millennium Bridge, das Southbank Centre und die Waterloo Bridge am Dienstagabend in rotem Licht.

Mit der vom Branchenverband Plasa ins Leben gerufenen Aktion fordern Kulturschaffende auch finanzielle Unterstützung von der Regierung. Grossveranstaltungen sollen frühestens erst wieder im Frühjahr 2021 stattfinden, und die Realität ist, dass die Branche nicht so lange warten kann, sagte Plasa-Geschäftsführer Peter Heath laut Nachrichtenagentur PA. Auch in Städten wie Manchester, Edinburgh und Nottingham gab es Veranstaltungen im Freien.

Nach Angaben der Veranstalter sind mehr als eine Million Kulturschaffende in der Branche gefährdet, davon sollen rund 70 Prozent Freiberufler sein. Grossbritannien ist das Land mit den meisten Corona-Todesopfern in Europa.

(sda)


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