Website des finnischen Parlaments nicht erreichbar - Cyberangriff


News Redaktion
International / 09.08.22 18:56

Die Internetseite des finnischen Parlaments ist nach einem Cyberangriff vorübergehend lahmgelegt worden. Gegen 14.30 Uhr (Ortszeit) sei am Dienstag ein sogenannter Denial-of-Service-Angriff auf die Seite verübt worden, teilte die Parlamentsverwaltung auf Twitter mit. Man arbeite unter anderem mit Sicherheitsspezialisten daran, den Schaden zu begrenzen.

dpatopbilder - ARCHIV - Sanna Marin, bisherige stellvertretende Parteivorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Finnlands und neugewählte Ministerpräsidentin von Finnland, spricht nach ihrer Wahl mit der Presse. Foto: Heikki Saukkomaa/Lehtikuva/dpa (FOTO: Keystone/Lehtikuva/Heikki Saukkomaa)
dpatopbilder - ARCHIV - Sanna Marin, bisherige stellvertretende Parteivorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Finnlands und neugewählte Ministerpräsidentin von Finnland, spricht nach ihrer Wahl mit der Presse. Foto: Heikki Saukkomaa/Lehtikuva/dpa (FOTO: Keystone/Lehtikuva/Heikki Saukkomaa)

Bei Denial-of-Service-Angriffen ist der betroffene Server durch eine künstlich erhöhte hohe Nachfrage nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erreichbar. Am Abend war die Seite des finnischen Parlaments weiterhin nicht aufzurufen.

Dem finnischen Sender Yle zufolge sollen russische Hacker hinter dem Angriff stecken: Auf Telegram schrieb das russische Kollektiv "NoName057(16)", man habe sich entschlossen, dem Nachbarn Finnland einen "freundschaftlichen Besuch" abzustatten, der so darauf bedacht sei, der Nato beizutreten.

Das finnische Parlament hat im Mai für den Beitritt Finnlands zu dem Militärbündnis gestimmt. Damit reagierte das Land auf eine veränderte Sicherheitslage durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Ukrainische Truppen rücken in Ostukraine weiter vor
International

Ukrainische Truppen rücken in Ostukraine weiter vor

Im ostukrainischen Gebiet Charkiw haben die ukrainischen Truppen auf dem östlichen Ufer des Flusses Oskil weitere Geländegewinne verzeichnet. Die Siedlung Pisky-Radkiwski stehe wieder unter ukrainischer Kontrolle, teilte die Verwaltung der Gemeinde Borowa in der Nacht zum Dienstag beim Nachrichtendienst Telegram mit. Dazu wurden Fotos von zerstörter russischer Technik gezeigt. Vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar hatte die Siedlung etwa 2000 Einwohner.

Hunderte Frauen protestieren in Bern gegen höheres Rentenalter
Schweiz

Hunderte Frauen protestieren in Bern gegen höheres Rentenalter

Mehrere hundert Frauen haben am Montagmittag in Bern gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters protestiert. Das Ja des Schweizer Volks vom Sonntag sei ein grosser Rückschritt punkto Gleichstellung, hiess es.

BAG meldet 16'826 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von sieben Tagen
Schweiz

BAG meldet 16'826 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von sieben Tagen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von sieben Tagen 16'826 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 212 Spitaleinweisungen.

Girrbach verpasst Spitzenplatz mit einer schwachen Runde
Sport

Girrbach verpasst Spitzenplatz mit einer schwachen Runde

An der vom Neuseeländer Daniel Hillier gewonnenen Swiss Challenge auf Golf Saint-Apollinaire im Elsass bei Basel bleiben die erhofften Spitzenplatzierungen der Schweizer Golfprofis aus.