Wegen Nasenputzen: Kleine Unachtsamkeit kostet ihn die Tour!


Roman Spirig
Sport / 13.06.19 11:51

Der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome befindet sich nach seinem schweren Sturz mit mehreren Knochenbrüchen auf der Intensivstation. "Er ist in keiner guter Verfassung. Es gibt Stürze und schlimme Stürze, und das war ein schlimmer Sturz", sagte Ineos-Teamchef Dave Brailsford gegenüber BBC Sport.

Wegen Nasenputzen: Kleine Unachtsamkeit kostet ihn die Tour! (Foto: KEYSTONE /  / )
Wegen Nasenputzen: Kleine Unachtsamkeit kostet ihn die Tour!

Froome war am Mittwoch bei der Streckenbesichtigung für das Zeitfahren bei der Critérium du Dauphiné in Roanne mit hoher Geschwindigkeit in eine Mauer geprallt. "Wir haben uns seine Daten angesehen, es waren 54 Stundenkilometer", so Brailsford.

Wie der Teamchef von Ineos weiter berichtet, führte die Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände zum kapitalen Sturz. Froome und sein Teamkollege Wout Poels hätten sich auf einer technisch schwierigen Abfahrt befunden, als der Brite sich die Nase putzen wollte. "Er signalisierte das Wout und nahm seine Hand vom Lenker. Dann traf ein Windstoss sein Vorderrad. Er verlor die Kontrolle und fuhr direkt in die Wand eines Hauses."

Froome brach sich beim Unfall den rechten Oberschenkel, die Hüfte, den Ellbogen und und einige Rippen. Nach dem Sturz wurde der Brite zur Operation in die Uniklinik nach Saint-Etienne geflogen. Auch Froomes Frau Michelle sei nun bei ihm im Spital. Für die am 6. Juli beginnende Tour de France fällt Froome aus. "Nun muss er sich voll auf seine Genesung konzentrieren", sagte Brailsford.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kreuzstrasse Stans: Zürcher und Luzerner Architekten erarbeiten Lösungen
Regional

Kreuzstrasse Stans: Zürcher und Luzerner Architekten erarbeiten Lösungen

Die drei Architekturbüros, welche Lösungsvorschläge für die künftige Nutzung des Areals an der Kreuzstrasse in Stans erarbeiten werden, stehen fest: Es sind dies zwei aus Zürich und eines aus Luzern.

Kanton zahlt an Fusion von Hitzkirch und Altwis 2,4 Millionen
Regional

Kanton zahlt an Fusion von Hitzkirch und Altwis 2,4 Millionen

Der Kanton Luzern zahlt 2,4 Millionen Franken an die Fusion der Gemeinden Hitzkirch und Altwis. Die Fusion macht laut dem Regierungsrat Sinn. Die vereinten Gemeinderäte sind mit dem gesprochenen Beitrag einverstanden. Der Zusammenschluss ist 2021 vorgesehen.

ETH-Astronomie-Professorin wegen unkorrektem Verhalten entlassen
Schweiz

ETH-Astronomie-Professorin wegen unkorrektem Verhalten entlassen

Zum ersten Mal in der Geschichte der ETH entlässt diese eine Professorin: Der ETH-Rat hält die Vorwürfe gegen die Astronomie-Professorin für gerechtfertigt und entlässt diese deshalb, wie er am Montag mitteilte. Kritisiert wurde sie wegen ihres Führungsverhaltens.

Rigi Schwingfest
Schwingen

Rigi Schwingfest

Heute wird auf der Königin der Berge geschwungen. Das Rigi-Schwingen ist das dritte Bergfest der Saison. Starke Gäste aus der Nordost- und der Nordwestschweiz wollen den Innerschweizern den Sieg streitig machen. Radio Central überträgt live am Radio und hier im LIVE-TICKER.