Wegen Spitalübernahme - OP in Walenstadt vorübergehend zu


News Redaktion
Schweiz / 08.12.22 09:45

Per 1. Januar übernimmt das Kantonsspital Graubünden (KSGR) das Spital in Walenstadt. Für die Übergangszeit werden die Operationssäle vom 23. Dezember bis zum 3. Januar geschlossen. Die Notaufnahme, die Betreuung der Patientinnen und Patienten, die Dialyse sowie die Chemotherapie bleiben jedoch geöffnet.

Das Spital Walenstadt wird am 1. Januar 2023 vom Kantonsspital Graubünden übernommen. Für die Übergangszeit bleiben die OP-Säle während rund eineinhalb Wochen geschlossen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Das Spital Walenstadt wird am 1. Januar 2023 vom Kantonsspital Graubünden übernommen. Für die Übergangszeit bleiben die OP-Säle während rund eineinhalb Wochen geschlossen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die umliegenden Spitäler seien informiert, schrieb das KSGR am Donnerstag in einem Communiqué. Ab dem 1. Januar würden alle Leistungsangebote schrittweise in Betrieb genommen. Ab dem 9. Januar laufe dann der Normalbetrieb. Im Frühling soll es dann für die Bevölkerung einen Tag der offenen Tür geben.

Die Übernahme des Spitals am Walensee wurde 2019 nach der Bekanntgabe der St. Galler Spitalstrategie angestrebt. Im Sommer 2022 stimmt der Kantonsrat dem Verkauf des Spitals an das KSGR für acht Millionen Franken zu.

Der Kanton St. Gallen wird den 24-Stunden-Notfallbetrieb jährlich mit einer Million Franken unterstützen. Zu den Modalitäten des Geschäfts gehören auch ein Vorkaufsrecht des Kantons St. Gallen für die Liegenschaft sowie eine Gewinnabschöpfung im Falle einer Veräusserung.

Mit der neuen Lösung wird vom KSGR nur ein Teil der Mitarbeitenden weiterbeschäftigt. Der Personalbestand in Walenstadt lag im März 2022 noch bei 231 Vollzeitstellen. Das KSGR wird das Spital mit 185 Vollzeitstellen betreiben. Davon sollen 154 Vollzeitstellen durch die bisherigen Mitarbeitenden in Walenstadt abgedeckt werden.

(sda)


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