Weitere Hochwasserschutzmassnahme an Kleiner Emme geplant


News Redaktion
Regional / 16.08.22 00:01

Um die Gefahr von Überschwemmungen zu reduzieren, soll bei der Mündung des Rümlig in die Kleine Emme das Wasser künftig besser fliessen können. Die Betten der Fliessgewässer sollen deswegen aufgeweitet werden. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für die Arbeiten einen Kredit von 3,65 Millionen Franken.

Die geplante Hochwasserschutzmassnahme ergänzt das 2011 erstellte Holzrückhaltebecken in Malters, bei dem auch ein Kraftwerk gebaut worden war. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)
Die geplante Hochwasserschutzmassnahme ergänzt das 2011 erstellte Holzrückhaltebecken in Malters, bei dem auch ein Kraftwerk gebaut worden war. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)

Der Rümlig fliesst an der Grenze zwischen Schachen (Gemeinde Werthenstein) und Malters in die Kleine Emme. Damit im Falle eines Hochwassers mehr Wasser abfliessen kann, soll die Kleine Emme dort auf der rechten Flussseite aufgeweitet werden. Auch der Rümlig, dessen Bett dort kanalartig gestaltet ist, soll mehr Platz erhalten.

Einen Teil der Kosten dürfte der Bund übernehmen. Die Hochwasserschutzmassnahme soll bis 2025 realisiert sein. Sie ist eine von zahlreichen, welche der Kanton nach dem Hochwasser von 2005 entlang der Kleinen Emme aufgegleist hat. So hat er wenige hundert Meter unterhalb der Einmündung des Rümlig 2011 eine Anlage in Betrieb genommen, die Schwemmholz zurückhält.

(sda)


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