Wer, wenn nicht Servette, stoppt YBs Rekordjagd?


News Redaktion
Sport / 30.04.21 09:52

Am Sonntag spielen die Young Boys auswärts gegen Servette. Die Genfer sind die Einzigen, gegen die YB in dieser Saison und in den letzten insgesamt 37 Super-League-Runden ein Spiel verloren hat.

Alain Geiger (rechts) scheint seine Servettiens am besten auf YB einstellen zu können. Gerardo Seoane wird das wissen (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
Alain Geiger (rechts) scheint seine Servettiens am besten auf YB einstellen zu können. Gerardo Seoane wird das wissen (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Schon letzte Saison hatte die Mannschaft von Trainer Alain Geiger - damals als Aufsteiger - den Bernern alles abverlangt. Die Bilanz aus vier Duellen war ausgeglichen: zwei Remis, je ein Sieg und eine Niederlage.

So scheinen denn die Genfer von allen Mannschaften am ehesten befähigt zu sein, den Bernern den Weg zu Rekorden in der 2003 begonnenen Ära der Super League zu verbauen oder sie auf diesem Weg zu stören.

Die Berner könnten als erste Mannschaft eine Saison mit nur einer Niederlage beenden. Den gültigen Rekord stellte der FC Basel mit zwei Niederlagen in der Saison 2016/17 auf.

Am wenigsten Gegentore in einer Saison - 31 - liess ebenfalls der FCB zu, nämlich in der Saison 2012/13. Fünf Runden vor Schluss der laufenden Meisterschaft haben die Young Boys erst 23 Tore kassiert, 0,74 pro Spiel.

Seit der 30. Runde der letzten Saison haben die Berner keines von 18 Auswärtsspielen in der Meisterschaft verloren. Dies bedeutet bereits jetzt einen Rekord.

Und die Servettiens könnten am Sonntag noch eine weitere Bestleistung YBs verhindern. Die Berner schicken sich nämlich an, die erste Mannschaft zu werden, die in keinem einzigen Spiel einer ganzen Super-League-Saison mehr als zwei Gegentore zulässt.

Die Marke des grössten Vorsprungs eines Meisters auf den Zweiten hingegen dürfte YB auch im Fall einer Niederlage in Genf mit Leichtigkeit verbessern. Die Berner liegen derzeit 28 und mehr Punkte vor der Konkurrenz. Den Rekord stellten Basel 2011/12 und YB 2018/19 mit je 20 Punkten Vorsprung auf.

(sda)


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