WHO: Steigende Coronazahlen sind kein Anzeichen einer zweiten Welle


News Redaktion
International / 04.07.20 04:29

Die jüngst wieder steigenden Zahlen an nachgewiesenen Corona-Infektionen in vielen Ländern sind nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kein Anzeichen einer zweiten Welle. Vielmehr handele es sich um einen zweiten Höhepunkt der ersten Welle.

Michael Ryan, Nothilfe-Koordinator der Weltgesundheitsorganisation WHO, sieht derzeit keine Anzeichen für eine zweite Welle beim Coronavirus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/FABRICE COFFRINI)
Michael Ryan, Nothilfe-Koordinator der Weltgesundheitsorganisation WHO, sieht derzeit keine Anzeichen für eine zweite Welle beim Coronavirus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/FABRICE COFFRINI)

Was wir jetzt in vielen Ländern erleben, ist ein zweiter Höhepunkt der ersten Welle in vielen Ländern, wo das Virus nicht genug unterdrückt worden ist, um eine Übertragung der Krankheit zu verhindern, sagte der WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Freitagabend in einem Briefing bei der Genfer Auslandspresse.

Um so mehr müssten Massnahmen wie Handhygiene, Abstand halten und Isolation von Infizierten und ihren Kontakten konsequent weiter angewendet werden. Sonst könnten wir eine Situation bekommen, wo das Infektionsniveau anhaltend höher ist als wir es wirklich wollen.

Das Potenzial einer zweiten Welle sei da, sagte Ryan, etwa im Winter, wenn wieder mehr Menschen eng in Räumen zusammen seien und das Virus sich dadurch leichter von Mensch zu Mensch verbreiten könne als jetzt. Womöglich reagiere das Virus auch auf Temperaturen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Maskenpflicht an Zürcher Mittelschulen ausserhalb des Unterrichts
Regional

Maskenpflicht an Zürcher Mittelschulen ausserhalb des Unterrichts

Wer nicht an seinem Platz im Schulzimmer sitzt, muss in der Schule eine Schutzmaske tragen. Das gilt im neuen Schuljahr an den Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen.

Arnold Schwarzenegger ist nun Grossvater
International

Arnold Schwarzenegger ist nun Grossvater

Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger (73) ist zum ersten Mal Grossvater geworden. Seine Tochter Katherine (30) hat zusammen mit "Avengers"-Star Chris Pratt (41) ein Baby bekommen, bestätigte deren Bruder Patrick Schwarzenegger (26) der Webseite "Entertainment Tonight". Es gehe allen gut, sagte dieser demnach am Sonntag.

Venezuela lädt EU zu Wahlbeobachtung ein
International

Venezuela lädt EU zu Wahlbeobachtung ein

Venezuelas autoritäre Regierung unter Präsident Nicolás Maduro hat die Europäische Union zu einer "Begleitmission" für die geplante Parlamentswahl im Dezember eingeladen. Dies geht aus einer Erklärung des EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell vom Dienstag hervor. Die EU reagierte sehr zurückhaltend. "Für eine Wahlbeobachter-Mission braucht die EU Mindestvoraussetzungen an Glaubwürdigkeit, Transparenz und Integration", sagte Borrell. Im Moment lägen die "Bedingungen für einen transparenten Wahlprozess nicht vor". Der Maduro nahe stehende Nationale Wahlrat hat ungeachtet der Corona-Krise für den 6. Dezember eine Parlamentswahl angesetzt. Das Abgeordnetenhaus ist die einzige staatliche Institution in Venezuela, die von der Opposition kontrolliert wird. Maduro hat dem Parlament allerdings alle Kompetenzen entzogen und sie auf eine regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung übertragen. Mehr als 25 Oppositionsparteien lehnen es ab, an der Wahl teilzunehmen.

Michael Jacksons Handschuh und Konzertposter teuer versteigert
International

Michael Jacksons Handschuh und Konzertposter teuer versteigert

Ein weisser Pailletten-Handschuh von Popstar Michael Jackson (1958-2009), den der Sänger 1984 während seiner "Victory"- Tour trug, ist für gut 112'000 Dollar versteigert worden. Dies gab das US-Auktionshaus Heritage Auctions am Samstag bekannt.