Wieder Erdbeben in Indonesien - deutlich auf Java und Bali


News Redaktion
International / 06.12.22 10:35

Ein Erdbeben hat die indonesischen Inseln Java und Bali erschüttert. Die nationale Agentur für Geophysik bezifferte die Stärke des Bebens am Dienstag mit 6,2. Berichte über Tote oder grössere Schäden gab es zunächst nicht.

Ein Mann geht über die Trümmer von Häusern in einem Viertel, das von dem Erdbeben am 21.11.2022 stark betroffen war. Bei dem Beben der Stärke 5,6 wurden Hunderte von Menschen, darunter viele Kinder, getötet und Tausende verletzt. Foto: Rangga Firmansyah/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Rangga Firmansyah)
Ein Mann geht über die Trümmer von Häusern in einem Viertel, das von dem Erdbeben am 21.11.2022 stark betroffen war. Bei dem Beben der Stärke 5,6 wurden Hunderte von Menschen, darunter viele Kinder, getötet und Tausende verletzt. Foto: Rangga Firmansyah/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Rangga Firmansyah)

Besonders stark seien die Erdstösse am Mittag (Ortszeit) rund um die bei Touristen beliebte Region Kuta auf Bali sowie in der Stadt Jember im Osten von Java zu spüren gewesen, teilte das Erdbeben- und Tsunami-Zentrum der Regierung mit. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Das Epizentrum lag auf dem Meer rund 280 Kilometer südwestlich von Jember.

Erst vor zwei Wochen waren bei einem Erdbeben der Stärke 5,6 auf Java mehr als 320 Menschen getötet worden. Rund 62 000 Häuser rund um die Stadt Cianjur südöstlich der Hauptstadt Jakarta wurden zerstört. Jedoch lag das Epizentrum des Bebens an Land, wodurch die Schäden entsprechend gross waren.

Der südostasiatische Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Putins Kriegsgedenken und Tote in Ukraine - Die Nacht im Überblick
International

Putins Kriegsgedenken und Tote in Ukraine - Die Nacht im Überblick

Nach einem schweren Raketeneinschlag in einem Wohnhaus in der Ukraine will Russlands Präsident Wladimir Putin an diesem Donnerstag einen Sieg aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges feiern. Während die Ukraine um die Toten des Raketenterrors in Kramatorsk trauert, erinnert Putin an den 80. Jahrestag des Sieges der Roten Armee in der Schlacht von Stalingrad gegen die Wehrmacht. Dazu reist der 70-Jährige in die Stadt Wolgograd, die wegen des Jubiläums aktuell laut Ortsschildern kurzzeitig wieder Stalingrad heisst. In der Ukraine gingen indes die Bergungsarbeiten nach dem Raketeneinschlag in Kramatorsk weiter. Bis zum Donnerstagmorgen wurden drei Tote aus den Trümmern geborgen. Die Zahl der Verletzten stieg auf 21.

Kiew hofft auf konkrete EU-Beitrittsaussicht - Die Nacht im Überblick
International

Kiew hofft auf konkrete EU-Beitrittsaussicht - Die Nacht im Überblick

Von einem EU-Ukraine-Gipfel am Freitag erhofft sich Kiew konkretere Beitrittsperspektiven. "Ich glaube, dass es die Ukraine verdient hat, bereits in diesem Jahr Verhandlungen über die EU-Mitgliedschaft aufzunehmen", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache am Donnerstag. Eine weitere Integration in die Europäische Union würde den Ukrainern "Energie und Motivation geben, trotz aller Hindernisse und Bedrohungen zu kämpfen".

Medienbericht: Intendanten des Zürcher Schauspielhauses hören auf
Schweiz

Medienbericht: Intendanten des Zürcher Schauspielhauses hören auf

Das Schauspielhaus Zürich und seine beiden Intendanten Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg haben sich gemäss einem Medienbericht nicht auf eine Verlängerung der Verträge einigen können. Das Schauspielhaus wollte den Bericht des "Tages-Anzeigers" nicht kommentieren.

Luftalarm zum Auftakt von EU-Ukraine-Gipfel in Kiew
International

Luftalarm zum Auftakt von EU-Ukraine-Gipfel in Kiew

Der Beginn des EU-Ukraine-Gipfels in Kiew ist am Freitag von einem landesweiten Luftalarm überschattet worden. Angaben aus der Hauptstadt zufolge wurde er wegen des Einsatzes russischer Kampflugzeuge im Luftraum über Belarus ausgelöst. Von dort aus werden regelmässig Raketen in Richtung Ukraine abgefeuert.