Wildnispark Zürich soll mehr Geld bekommen


News Redaktion
Schweiz / 27.10.21 14:07

Der Wildnispark Zürich soll einen höheren Betriebsbeitrag und ein Darlehen über 18 Millionen Franken erhalten. Damit soll die Stiftung nachhaltig finanziert und der Wert der städtischen Liegenschaften auf dem Gelände langfristig gesichert werden.

Die Stiftung Wildnispark Zürich soll ein Darlehen und höhere Betriebsbeiträge erhalten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)
Die Stiftung Wildnispark Zürich soll ein Darlehen und höhere Betriebsbeiträge erhalten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die Stimmberechtigten genehmigten 2008 einen jährlichen Betriebsbeitrag an die Stiftung von mindestens 2,2 und maximal 3,8 Millionen Franken. Zurzeit beläuft er sich auf 2,5 Millionen Franken. Der Stadtrat erhöht die jährlichen Betriebsbeiträge nun voraussichtlich ab 2025 auf das Maximum von 3,8 Millionen Franken, wie er am Mittwoch mitteilte.

Die Liegenschaften weisen einen erheblichen Instandstellungsbedarf auf, der weiter ansteigen wird, wie es in der Mitteilung heisst. Seit 2019 können nur noch die notwendigsten Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden

Für die dringliche Instandstellung der Immobilien beantragt der Stadtrat daher für den Zeitraum von 2022 bis 2047 ein Darlehen an die Stiftung von insgesamt 18 Millionen Franken. Das Darlehen wird von 2022 bis 2026 gestaffelt in jährlichen Raten gewährt, mit einer festen Verzinsung von 1,325 Prozent. Die Rückvergütung erfolgt von 2036 bis 2047 ebenfalls in jährlichen Raten.

Die gemeinnützige Stiftung Wildnispark Zürich betreibt den Naturerlebnispark Sihlwald und den Tierpark Langenberg. Träger der Stiftung sind die Stadt Zürich, die Gemeinden des Bezirks Horgen, der Kanton Zürich und Pro Natura Zürich.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kantonspersonal: Frauen und Männer werden praktisch gleich bezahlt
Schweiz

Kantonspersonal: Frauen und Männer werden praktisch gleich bezahlt

Der Kanton Zürich hat die Frauen- und Männerlöhne in der kantonalen Verwaltung unter die Lupe genommen und auf nicht erklärbare Unterschiede überprüft. Der errechnete Wert von 1,6 Prozent liegt deutlich unter der Toleranzschwelle von 5 Prozent. Somit liegt keine systematische Lohndiskriminierung vor.

Schuldzuweisungen nach Tod von 31 Migranten im Ärmelkanal
International

Schuldzuweisungen nach Tod von 31 Migranten im Ärmelkanal

Nach dem Tod von mindestens 31 Menschen im Ärmelkanal geben sich britische und französische Stellen gegenseitig die Schuld an der Katastrophe.

Grubenunglück in Russland: Behörden bestätigen Zahl der Toten
International

Grubenunglück in Russland: Behörden bestätigen Zahl der Toten

Nach dem Unglück in einem Bergwerk in Russland haben die Behörden die Zahl der Toten bestätigt. Es seien 46 Bergleute und sechs Retter ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur des Gebiets Kemerowo, Sergej Ziwiljow, am Freitag im Nachrichtenkanal Telegram mit. Demnach werden 38 Grubenarbeiter und elf Rettungskräfte in Krankenhäusern behandelt - die meisten von ihnen, weil sie giftige Gase eingeatmet haben.

Booster-Impfungen im Thurgau für unter 65-Jährige
Schweiz

Booster-Impfungen im Thurgau für unter 65-Jährige

Der Kanton Thurgau öffnet ab kommendem Montag den Zugang für Booster-Impfungen für weitere Altersgruppen. Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten des Impfzentrums in Weinfelden auf sieben Tage die Woche ausgedehnt.