Wimbledon-Analyse: Federer ohne Mühe und Satzverlust in der 3. Runde


Roman Spirig
Sport / 04.07.19 17:32

Roger Federer qualifizierte sich am Wimbledon-Turnier in London zum 17. Mal für die 3. Runde. Der Rekordsieger bezwang den britischen Wildcard-Empfänger Jay Clarke (ATP 169) in 96 Minuten ohne Probleme 6:1, 7:6 (7:3), 6:2.

Wimbledon-Analyse: Federer ohne Mühe und Satzverlust in der 3. Runde (Foto: KEYSTONE / AP / Tim Ireland)
Wimbledon-Analyse: Federer ohne Mühe und Satzverlust in der 3. Runde (Foto: KEYSTONE / AP / Tim Ireland)

Federer vermochte auch bei seinem zweiten Auftritt in diesem Jahr im All England Lawn Tennis Club nicht restlos zu überzeugen. Nach zwei Sätzen hatte er bereits 23 einfache Fehler auf dem Konto, eine ungewohnt hohe Zahl für den Baselbieter. Vor allem die Rückhand funktionierte nicht nach Wunsch, weswegen Federer hin und wieder auch den Kopf schüttelte.

Bei den wenigen heiklen Situationen funktionierte aber sein Spiel. Die beiden einzigen Breakchancen der gesamten Partie im ersten Satz wehrte die Nummer 3 der Welt mit einem Vorhandwinner und einem Ass ab, beim Stand von 4:5 und 15:30 im zweiten Satz, als Clarke nur zwei Punkte zum Satzausgleich fehlten, löste Federer sich mit einem Netzangriff und einem weiteren Ass aus der Umklammerung.

Nach gutem Tiebreak und mit der 2:0-Satzführung im Rücken spielte Federer befreiter auf, im dritten Satz gewann er zwölf der ersten 13 Punkte. Mit seiner 17. Qualifikation für die 3. Runde egalisierte der achtfache Wimbledon-Sieger die Marke von Jimmy Connors und stellte einen weiteren Rekord auf. Im Grossen und Ganzen sei er mit seiner Leistung zufrieden, sagte Federer. "Der Tank ist weiterhin voll."

Federers Gegner in der 3. Runde am Samstag ist Lucas Pouille. Die Nummer 28 der Welt entschied das französische Duell gegen Grégoire Barrere mit 6:1, 7:6 (7:0), 6:4 für sich. Gegen Pouille hat Federer das bislang einzige Duell gewonnen.

(sda)

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