Wimbledonsiegerin Rybakina wieder im Halbfinal


News Redaktion
Sport / 24.01.23 07:36

Die Kasachin Jelena Rybakina beweist am Australian Open, dass ihr Wimbledonsieg im letzten Sommer kein Zufall war.

Jelena Rybakina im Halbfinal - nach Siegen gegen Weltnummer 1 Iga Swiatek, Vorjahresfinalistin Danielle Collins und zuletzt Jelena Ostapenko (FOTO: KEYSTONE/AP/Dita Alangkara)
Jelena Rybakina im Halbfinal - nach Siegen gegen Weltnummer 1 Iga Swiatek, Vorjahresfinalistin Danielle Collins und zuletzt Jelena Ostapenko (FOTO: KEYSTONE/AP/Dita Alangkara)

Jelena Rybakina (WTA 25) erreichte als erste Spielerin in Melbourne die Halbfinals. Nach dem 6:4, 6:4-Achtelfinalerfolg über Iga Swiatek (WTA 1) liess sie auch der Lettin Jelena Ostapenko mit 6:2, 6:4 keine Chance.

Rybakina mag wegen ihrer Weltranglistenplatzierung am Australian Open bloss Aussenseiterin sein. Aber: Wären letzten Sommer in Wimbledon Weltranglistenpunkte verteilt worden, dann hätte Rybakina ihren Platz unter den Top 10 längst auf sicher. In Melbourne gewann die 23-Jährige erstmals seit dem Turniersieg im All England Club wieder vier (und jetzt fünf) Einzel in Folge. Auf dem Weg in den Halbfinal gab Rybakina erst einen Satz ab - gegen Vorjahresfinalistin Danielle Collins.

Im Halbfinal trifft Rybakina auf die Weissrussin Viktoria Asarenka (WTA 24), die das Turnier in Melbourne vor zehn und elf Jahren gewann. Seit ihrer erfolgreichen Titelverteidigung 2013 gewann keine Spielerin mehr das Australian Open zweimal hintereinander.

Überhaupt starteten bloss zwei ehemalige Australian-Open-Siegerinnen heuer ins Turnier: Asarenka und Sofia Kenin, gegen die Asarenka in der Startrunde gewann. In den zehn Jahren seit ihrem zweiten Grosserfolg in Melbourne erreichte Asarenka bloss noch am US Open 2020 an einem Major-Turnier einen Halbfinal.

Asarenka eliminierte im Halbfinal die Amerikanerin Jessica Pegula (WTA 3) in zwei Sätzen, so dass Aryna Sabalenka, die Belinda Bencic ausgeschaltet hat, als letzte Top-10-Spielerin in der Draw verblieben ist.

Bei den Männern musste Sebastian Korda seinen Viertelfinal gegen den Russen Karen Chatschanow (ATP 20) wegen einer Handgelenkverletzung - hoffnungslos in Rückstand liegend (6:7, 3:6, 0:3) - aufgeben.

Der Russe Chatschanow liefert an den grössten Turnieren regelmässig seine besten Leistungen ab. Er ist einer von nur zehn aktiven Spielern auf der Tour - und sogar einer vor nur zwei Unter-30-Jährigen (neben Matteo Berrettini) -, der an allen vier Grand-Slam-Turnieren die Viertelfinals erreichte. Am letzten US Open zerstörte Chatschanow in den Viertelfinals die Träume von Nick Kyrgios. Zudem gewann Chatschanow an den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio die Silbermedaille.

(sda)


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