Wir sind zum ersten Mal Team-Weltmeister! Holdener und Co. reissen Gold an sich


Roman Spirig
Sport / 12.02.19 18:15

Die Schweiz gewann an den Weltmeisterschaften in Are ihre bereits vierte Medaille, die zweite in Gold. Die Equipe um Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern wurde erstmals Weltmeister im Team-Wettbewerb.

Wir sind zum ersten Mal Team-Weltmeister! Holdener und Co. reissen Gold an sich  (Foto: KEYSTONE / EPA / VALDRIN XHEMAJ)
Wir sind zum ersten Mal Team-Weltmeister! Holdener und Co. reissen Gold an sich (Foto: KEYSTONE / EPA / VALDRIN XHEMAJ)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Alessandro Trovati)
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  • Wendy Holdener erklärt auf SRF ihre enorme Stärke in K.O.-Wettkämpfen, die mit entscheidend ist für dieses Team-WM-Gold

Wie schon im letzten Winter an den Olympischen Spielen traf die Schweiz im Final auf Österreich, und wieder setzte sich das Quartett von Swiss-Ski erfolgreich durch. Überragend fuhren insbesondere Holdener und Zenhäusern, die von der 1. Runde bis in den Final alle ihre Läufe gewannen.

Die Schweizer Bilanz an Weltmeisterschaften war bislang äusserst bescheiden. Seit der Einführung des Wettbewerbs 2005 hatte es nur eine einzige Medaille gegeben: Bronze 2007 ebenfalls in Are.

Wohl einem Team, welches in diesem Format auf eine Wendy Holdener und einen Ramon Zenhäusern bauen kann. Das Duo sicherte der Schweiz die Goldmedaille praktisch im Alleingang. Nach dem deutlichen 4:0 zum Auftakt gegen Belgien endeten die weiteren Duelle alle mit einem 2:2. Sowohl im Viertelfinal gegen Schweden wie danach im Halbfinal gegen Deutschland und schliesslich im Final gegen Österreich entschieden deshalb die beiden besten Laufzeiten pro Geschlecht, und diesbezüglich kam niemand gegen Holdener und Zenhäusern an.

Im letzten und entscheidenden Lauf realisierte Zenhäusern im Duell gegen den Österreicher Marco Schwarz souveräne Tagesbestzeit. Mit seiner Grösse ist der Doppelmeter aus dem Wallis in dieser Art Wettbewerb eine Klasse für sich. Zusammen mit Wendy Holdener, die in Are nach der Kombination eine weitere Goldmedaille gewann, schien die Schweiz schon fast unschlagbar. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Daniel Yule und Aline Danioth ab den Viertelfinals nur noch Niederlagen bezogen. Mit einer Goldmedaille abreisen dürfen zudem auch die Schweizer Ersatzfahrer Sandro Simonet und Andrea Ellenberger, wenngleich sie beide nicht zum Einsatz kamen.

(sda / Central Redaktion)



  • Wendy Holdener erklärt auf SRF den grossen Glauben, der zu Gold führte 

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