Zehn Verletzte durch Schüsse in New Orleans


Roman Spirig
International / 01.12.19 23:28

Bei einem Schusswechsel in New Orleans sind am Sonntag zehn Menschen verletzt worden. Zwei davon schweben in Lebensgefahr, wie die örtliche Polizei am Sonntag mitteilte.

Zehn Verletzte durch Schüsse in New Orleans (Foto: KEYSTONE / AP / Max Becherer)
Zehn Verletzte durch Schüsse in New Orleans (Foto: KEYSTONE / AP / Max Becherer)

Die Schüsse fielen gegen 03.00 Uhr morgens auf der belebten Canal Street am Rande des bei Touristen beliebten französischen Stadtviertels. Was zu dem Zwischenfall in den frühen Morgenstunden geführt hatte, blieb zunächst noch unklar.

Die Polizei hatte am Sonntag zunächst von zehn, dann von elf Verletzten gesprochen. Wenige Stunden später teilte die Polizei dann über Twitter mit, es seien doch zehn Verletzte gewesen.

Die Polizei erklärte zudem, es habe eine Festnahme in der Nähe des Tatorts gegeben, es sei aber noch unklar, ob die Person etwas mit der Tat zu tun habe. Durch die Stadt New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana fliesst der Mississipi, bevor er in den Golf von Mexiko mündet

Die Polizei teilte mit, dass sie rasch auf die Schüsse reagieren konnte, weil zusätzliche Streifen wegen eines Football-Spiels am Thanksgiving-Wochenende im Einsatz waren. Zufällig hätten sich ganz in der Nähe Streifenbeamte aufgehalten, sagte Polizeichef Shaun Ferguson vor den Medien. "Sie dachten zunächst, die Schüsse galten ihnen." Wegen der vielen Menschen auf der Strasse sei es aber unmöglich gewesen, den Schützen ausfindig zu machen.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Muti dirigiert Friedenskonzert als Brücke zwischen Europa und Syrien
International

Muti dirigiert Friedenskonzert als Brücke zwischen Europa und Syrien

Der italienische Dirigent Riccardo Muti will bei zwei Friedenskonzerten eine musikalische Brücke ins vom Krieg zerstörte Syrien bauen.

Stimmung in Japans Industrie wegen Coronavirus tief im Keller
Wirtschaft

Stimmung in Japans Industrie wegen Coronavirus tief im Keller

In der japanischen Grossindustrie hat sich die Stimmung wegen der globalen Coronavirus-Pandemie noch deutlicher verschlechtert, als erwartet worden war. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Notenbank Japans hervor.

2500 Jahre altes Siegel in Jerusalem entdeckt
International

2500 Jahre altes Siegel in Jerusalem entdeckt

Israelische Archäologen haben bei Ausgrabungen in Jerusalem ein etwa 2500 Jahre altes Siegel und einen Siegelabdruck gefunden. Der Abdruck auf einem 4,5 Zentimeter grossen Tonstück zeige einen Mann auf einem grossen Stuhl, vermutlich einen König, teilte die israelische Altertumsbehörde am Dienstag mit.

Schärfere Regeln in Zürcher Clubs nach
Schweiz

Schärfere Regeln in Zürcher Clubs nach "Superspreader-Events"

In Zürcher Clubs müssen Besucherinnen und Besucher neu einen Ausweis vorzeigen und ihre Handynummer überprüfen lassen. So soll sichergestellt werden, dass das Contact Tracing im Falle einer möglichen Corona-Ansteckung möglich ist.