Zentralschweizer Kantone mit stabiler bis tieferer Sozialhilfequote


News Redaktion
Regional / 29.11.22 08:14

Die sechs Kantone der Zentralschweiz haben im zweiten Jahr der Corona-Pandemie stabile bis rückläufige Sozialhilfequoten verzeichnet. Das teilten die Kantone am Dienstag gemeinsam mit.

In den Kantonen der Zentralschweiz ist die Sozialhilfequote im zweiten Jahr der Corona-Pandemie unverändert geblieben, respektive ist leicht gesunken. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF)
In den Kantonen der Zentralschweiz ist die Sozialhilfequote im zweiten Jahr der Corona-Pandemie unverändert geblieben, respektive ist leicht gesunken. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF)

Der Kanton Luzern unterstützte im letzten Jahr insgesamt 9839 Personen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe. Das entsprach wie im Vorjahr 2,4 Prozent der Wohnbevölkerung. Die Zahl der Sozialhilfeempfänger nahm damit gegenüber dem Vorjahr leicht ab.

Im Kanton Zug zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Kanton unterstützte insgesamt 1912 Personen mit Sozialhilfe. Die Quote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent. Sie liegt tiefer als jene der übrigen Zentralschweiz insgesamt, die seit drei Jahren bei 1,9 Prozent liegt.

Im Kanton Schwyz bezogen im letzten Jahr insgesamt 2365 Personen wirtschaftliche Sozialhilfe. Die Quote blieb unverändert bei 1,5 Prozent. Im Kanton Uri waren es 469 Personen, die Sozialhilfe bezogen. Die Quote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 1,3 Prozent.

Die tiefsten Sozialhilfequoten weisen nach wie vor die Kantone Obwalden und Nidwalden aus. In Nidwalden bezogen 453 Personen Sozialhilfe. Das entspricht 1,0 Prozent der Wohnbevölkerung. Die Quote blieb damit konstant, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

In Obwalden mussten 388 Personen auf das Sozialamt. Das waren leicht mehr als im Vorjahr. Die Sozialhilfequote blieb unverändert bei 1,0 Prozent. Die Zentralschweiz hat insgesamt Sozialhilfequoten, die unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 3,2 Prozent liegen.

(sda)


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