ZSC Lions verlieren zum sechsten Mal in Folge


News Redaktion
Sport / 21.01.23 23:01

Die ZSC Lions stecken in einer tiefen Krise. Das 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Lugano ist die sechste Niederlage in Folge.

Lange Gesichter: Die ZSC Lions stecken in einer Negativserie mit nun sechs Niederlagen in Folge (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)
Lange Gesichter: Die ZSC Lions stecken in einer Negativserie mit nun sechs Niederlagen in Folge (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Den ZSC Lions läuft es nach dem vorzeitigen Trainerwechsel zu Marc Crawford überhaupt nicht mehr. Gegen Lugano, das noch um einen Platz in den Vor-Playoffs kämpft, führte man 2:1, ehe Markus Granlund für die Wende sorgte. Der Finne glich in seinem zweiten Spiel nach einer Verletzungspause aus und versenkte den 22. (!) und entscheidenden Penalty zum Auswärtssieg.

Anderes Stadion, gleicher Befund: Wenn sich dem EHC Biel die Chance auf die Übernahme der Tabellenspitze bietet, versagt er - diese Woche gleich dreimal. Am Dienstag ging er in Freiburg 1:6 unter, am Freitag vergab er gegen den Leader Genève-Servette eine 2:0-Führung und am Samstag setzte es in Genf ein 1:4 ab. Matchwinner war wie schon am Tag zuvor, als er in der Verlängerung das Siegtor geschossen hatte, Linus Omark. Der Schwede traf in der 15. und der 17. Minute zum 2:0.

Der in der Meisterschaft bisher enttäuschende Meister Zug wahrt sich seine Chance auf den 6. Platz und die direkte Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals mit zwei Siegen innert 24 Stunden gegen den direkten Konkurrenten Fribourg-Gottéron. Das Heimteam führte in Freiburg nach Ryan Gundersons 1:0 bis zur zweitletzten Minute, ehe Christian Djoos bei sechs gegen vier Feldspielern ausglich. Im Penaltyschiessen trafen gleich drei Zuger.

Der Aufsteiger Kloten spielt eine überraschend gute Saison und liegt deutlich vor dem Spengler-Cup-Sieger Ambri-Piotta. Die Zürcher Unterländer sind aber ein Lieblingsgegner der Tessiner. Nach der 2:3-Niederlage am Freitag zuhause rückten die Biancoblu die Verhältnisse wieder zurecht und holte den 14. Sieg in den letzten 16 Spielen gegen Kloten. Angesichts einer 3:1-Führung nach zwei Dritteln hätten es drei Punkte sein müssen, dank der beiden Ausländer Alex Formenton und Tim Heed blieben im Penaltyschiessen wenigstens deren zwei.

Die SCL Tigers vergaben in den beiden Spielen gegen den Zweitletzten Lausanne eine gute Chance, im Kampf um den 10. Platz - und gegen den Fall ins Playout - Boden gutzumachen. Nach dem klaren 0:5 auswärts, führten die Emmentaler zuhause in der 57. Minute 4:3, ehe Joel Genazzi mit seinem erst zweiten Saisontor für die Waadtländer ausglich. Nach gut zwei Minuten der Verlängerung sorgte Michael Raffl dafür, dass das ebenso ambitionierte wie enttäuschende Lausanne erstmals seit Mitte Dezember zwei Spiele in Folge gewann.

(sda)


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