Zu viel Rost: Car darf in der Schweiz nicht mehr weiter fahren


News Redaktion
Regional / 19.07.21 14:10

Bei einer Schwerverkehrskontrolle in Luzern ist ein ausländischer Car in einem so bedenklichen Zustand gewesen, dass er in der Schweiz nicht mehr fahren darf. Zwei weitere Reisebusse durften ihr Fahrt erst nach entsprechenden Reparaturen fortsetzen, wie die Luzerner Polizei am Montag mitteilte.

Ein Reisebus hat wegen gravierenden Rostschäden seine Fahrt nicht mehr fortsetzen dürfen. (FOTO: Luzerner Polizei)
Ein Reisebus hat wegen gravierenden Rostschäden seine Fahrt nicht mehr fortsetzen dürfen. (FOTO: Luzerner Polizei)

Der Car, der von der Luzerner Polizei aus dem Verkehr gezogen wurde, sei generell in einem sehr schlechten Zustand gewesen, sagte Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. In der Mitteilung wurden Rostschäden und Schäden an der Hydraulik erwähnt. Die Passagiere des Reisebusses mussten einen Ersatzbus organisieren, um ihre Fahrt fortsetzen zu können, wie der Polizeisprecher weiter ausführte.

Darauf verzichten konnten die Fahrgäste von zwei weiteren im Ausland immatrikulierten Cars, die in der Schwerverkehrskontrolle hängen geblieben sind. Diese Fahrzeuge durften ihre Fahrt fortsetzen, nachdem sie repariert worden sind. Die drei Chauffeure mussten ferner Bussendispositionen hinterlegen.

Insgesamt kontrollierte die Luzerner Polizei am Freitagabend zusammen mit dem Strassenverkehrsamt und der Zollverwaltung zehn Cars und sieben Lastwagen. Bei fünf Chauffeuren seien Widerhandlungen gegen die Arbeitszeit- und Ruhezeitverordnung festgestellt worden, teilte die Luzerner Polizei mit.

(sda)


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