Zürcher Gorillaweibchen Mawimbi litt an Gehirnentzündung


News Redaktion
Schweiz / 09.06.21 14:07

Das am 21. April im Zoo Zürich verstorbene Gorillaweibchen Mawimbi litt an einer akuten Gehirnentzündung, ausgelöst durch eine Amöbenart. Dies ergaben Untersuchungen im Tierspital. Das Tier war so schwer erkrankt, dass es eingeschläfert werden musste.

Mawimbi kam im Juli 2012 in Zürich zur Welt. Im April musste sie wegen einer akuten Gehirnentzündung eingeschläfert werden. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)
Mawimbi kam im Juli 2012 in Zürich zur Welt. Im April musste sie wegen einer akuten Gehirnentzündung eingeschläfert werden. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Es handle sich um eine sehr seltene und leider tödliche Erkrankung, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die Krankheitserreger dringen über kleine Wunden oder Inhalation in den Körper ein. Da die Krankheit nicht ansteckend ist, besteht für Menschen und andere Tiere der Gorillagruppe keine Gefahr.

Nach dem Tod von Mawimibi, die im Juli 2012 zur Welt kam, umfasst die Zürcher Gorillagruppe nun noch fünf Tiere.

(sda)


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