Zürich in Nordirland, Basel in Dänemark gefordert


News Redaktion
Sport / 04.08.22 06:03

Vier Schweizer Klubs stehen am Donnerstag in den Europacup-Qualifikationen im Einsatz. Meister Zürich ist noch im Rennen um die Europa League. Die grösste Hürde hat der FC Basel in Dänemark vor sich.

Dem FC Zürich im Meisterblues könnte ein Aufbaugegner gelegen kommen - aber Vorsicht vor den Nordiren (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Dem FC Zürich im Meisterblues könnte ein Aufbaugegner gelegen kommen - aber Vorsicht vor den Nordiren (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der FC Zürich tritt auf der vorletzten Stufe zur Gruppenphase der Europa League in Belfast seine Pflichtaufgabe gegen Linfield an. Basel gastiert in der 3. Runde der Qualifikation für die Conference League bei Bröndby in der Nähe von Kopenhagen, die Young Boys bei Kuopio PS in Finnland. Cupsieger Lugano geniesst als einziger der Schweizer Klubs zuerst Heimrecht. Die Tessiner greifen gegen Hapoel Be'er Sheva ins Geschehen ein. Der FC Vaduz empfängt Konyaspor aus der Türkei.

Nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen Karabach kann sich der FCZ gegen die Halbprofis des Linfield FC vorzeitig ein Europacup-Ticket sichern. Setzen sich die unter Trainer Franco Foda noch sieglosen Zürcher durch, stehen sie in den Playoffs. Verlieren sie dort gegen Heart of Midlothian, geht es in der Gruppenphase der Conference League weiter. Behauptet sich der FCZ in beiden Runden, qualifiziert er sich für die Europa League. Auf der Spielerliste des FCZ steht auch der neue Stürmer Donis Avdijaj.

Gegen Linfield tritt Zürich als klarer Favorit an, unterschätzen sollte die Mannschaft die Halbprofis aus Nordirland jedoch nicht. Basel etwa tat sich in der letzten Runde gegen Linfields Ligakonkurrenten Crusaders unerwartet schwer und kam in Belfast nach einem 2:0 im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinaus. Die Crusaders belegten in der Vorsaison Platz 4, Linfield ist der Meister.

Jener FC Basel hat in der 3. Qualifikationsrunde mit Bröndby die grösste Hürde zu meistern. Wobei der Vierte der dänischen Superligaen seine Form in dieser Saison auch noch nicht gefunden hat. In der laufenden Meisterschaft verlor das Team mit dem Ex-Basler Blas Riveros zuletzt zweimal in Folge. Der eben neu verpflichtete Andi Zeqiri erhielt rechtzeitig die Spielerlaubnis und reiste mit nach Kopenhagen - im Gegensatz zu Andy Pelmard. Der Verteidiger kam zu spät zum Treffpunkt für die Abreise und wurde deshalb von Trainer Alex Frei aus dem Aufgebot gestrichen.

Der Weg der Young Boys ins europäische Geschäft führt am Donnerstag nach Turku ins Europacup-Exil von Kuopio PS, dem letztjährigen Zweiten und aktuellen Tabellenersten in Finnland. Im Team des YB-Gegners gab der von St. Gallen ausgeliehene Verteidiger Musah Nuhu am Sonntag beim 1:2 gegen Haka sein Debüt. Mit Blick auf den YB-Match schonte Trainer Simo Valakari bei der zweiten Niederlage im 16. Ligaspiel mehrere Stammkräfte.

Lugano kennt seinen Gegner Hapoel Be'er Sheva bereits von den Begegnungen vor fünf Jahren in der Gruppenphase der Europa League. Damals setzte sich das Heimteam jeweils mit einem Tor Differenz durch. Einzig Mattia Bottani und Jonathan Sabbatini standen schon 2017 gegen Be'er Sheva für die Luganesi im Einsatz, Fabio Daprelà fehlte verletzt.

(sda)


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