Zug und Luzern beginnen mit der Ausstellung der Covid-Zertifikate


Roman Spirig
Regional / 11.06.21 14:57

Ab Montag beginnt der Kanton Luzern mit der Ausstellung der ersten Covid-Zertifikate. In Zug können die genesenen Personen ab Mittwoch das Zertifikat beantragen.

Zug und Luzern beginnen mit der Ausstellung der Covid-Zertifikate (Foto: KEYSTONE / LAURENT GILLIERON)
Zug und Luzern beginnen mit der Ausstellung der Covid-Zertifikate (Foto: KEYSTONE / LAURENT GILLIERON)

Ab dem 21. Juni dann würden die Zertifikate für Geimpfte und Getestete erstellt, teilte die Zuger Gesundheitsdirektion am Freitag mit.

In Luzern geben die Impfstellen ab Montag das Covid-Zertifikat nach der vollständigen Impfung ab. In den Hausarztpraxen, die Impfungen durchführen, werde dies voraussichtlich ab dem 21. Juni möglich sein, teilte die Luzerner Gesundheitsdirektion mit.

Alle Personen, die im Kanton Luzern vor dem 14. Juni zwei Mal in einem der Impfzentren oder einer der anderen zugelassenen Impfstellen geimpft wurden, erhalten im Verlaufe der nächsten drei Wochen entweder direkt das Zertifikat per Post oder SMS zugestellt oder erhalten Instruktionen, wie sie es herunterladen können.

Ebenfalls im Verlauf der kommenden Wochen erhalten Personen aus dem Kanton Luzern, die in den letzten sechs Monaten genesen sind, automatisch per Briefpost das Covid-Zertifikat.

Der Kanton Uri will im Verlaufe der nächsten Woche über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Zertifikate informieren, wie der Sonderstab am Freitag mitteilte.

Das Covid-Zertifikat soll in Zukunft Erleichterungen für getestete, genesene und geimpfte Personen im Inland und im internationalen Reiseverkehr mit sich bringen. Über den genauen Anwendungsbereich des Zertifikats entscheidet der Bundesrat Ende Juni.

Bislang erhielten im Kanton Uri bereits 26224 Personen eine Impfung. 10500 Personen wurden zwei Mal geimpft. Das ist knapp ein Drittel der gesamten Urner Bevölkerung.

Während in den kommenden Wochen noch zahlreiche Zweitimpfungen verabreicht würden, würde die Anzahl der Erstimpfungen pro Tag ab Mitte Juni stark abnehmen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Deshalb werde der Impfbetrieb im Impfzentrum ab dem 21. Juni auf drei Werktage pro Woche zurückgefahren. Derzeit stehe mehr Impfstoff zur Verfügung als Impftermine zu vergeben seien.

Weil im Kanton Luzern derzeit die Anmeldezahlen fürs Impfen sinken, startet die Gesundheitsdirektion nun eine Kampagne, wie sie mitteilte.

Die Zahl der Neuanmeldungen belief sich beispielsweise im Januar auf über 2000 Personen pro Tag, in den Monaten Februar bis Mai meldeten sich rund 1000 Personen pro Tag zum Impfen an. Und im Juni hätten sich pro Tag bisher durchschnittlich rund 550 Personen für eine Impfung im Impfzentrum Luzern oder Willisau angemeldet.

Die kantonale Kampagne ist eine Ergänzung zur laufenden Informationskampagne des Bundes. Sie fokussiere in erster Linie auf jüngere Personen und Personen mittleren Alters, da die Durchimpfung bei älteren Personen sehr gut vorangeschritten sei, heisst es.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Nets brauchen nach Aufholjagd noch einen Sieg
Sport

Nets brauchen nach Aufholjagd noch einen Sieg

Die Brooklyn Nets brauchen noch einen Sieg für den Einzug in die NBA-Halbfinals. Die Nets gewinnen das fünfte Viertelfinal-Spiel dank erfolgreicher Aufholjagd gegen die Milwaukee Bucks 114:108.

USA sehen nach Genfer Gipfel Bewegung im Verhältnis zu Russland
International

USA sehen nach Genfer Gipfel Bewegung im Verhältnis zu Russland

Nach dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin stellt die Regierung in Washington keine schnellen Fortschritte in der Beziehung zu Russland in Aussicht.

Frankreich gewinnt 1:0 und bringt Deutschland in Nöte
Sport

Frankreich gewinnt 1:0 und bringt Deutschland in Nöte

Frankreich wird für Deutschlands Fussball-Nationalmannschaft zum "roten Tuch". Die Franzosen gewinnen in München das Spitzenspiel zum Abschluss der ersten EM-Runde gegen die Deutschen 1:0.

Experten warnen vor Brexit-Folgen für Hunderttausende Bürger
International

Experten warnen vor Brexit-Folgen für Hunderttausende Bürger

Vor dem Auslaufen einer wichtigen Frist haben Experten vor rechtlichen Problemen für Hunderttausende in Grossbritannien lebende EU-Bürger gewarnt. Am 30. Juni endet die Antragsfrist für das sogenannte EU Settlement-Programm, das in Grossbritannien lebenden EU-Bürgern weitgehend die gleichen Rechte sichern soll wie vor dem Brexit.