Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar zusammen mit Rosi Kolm, Gründerin von «Zuger helfen Zugern» und Philipp Schweiger, Gesamt-Projektleite
Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar zusammen mit Rosi Kolm, Gründerin von «Zuger helfen Zugern» und Philipp Schweiger, Gesamt-Projektleite
Seit 2020 lässt die Brauerei Baar Braugerste auf Zuger Boden anbauen.
Seit 2020 lässt die Brauerei Baar Braugerste auf Zuger Boden anbauen.

Zuerst war da die Anfrage von Philipp Schweiger, Gesamt-Projektleiter des ZugFäschts 2022. Der Grossevent zelebriert am Samstag, 3. September 2022 gleich zwei Jubiläen rund um die Eisenbahn im Stadt-Zuger Zentrum (siehe Kasten). Hier wollte man die Brauerei Baar im Boot: «Am ZugFäscht gestalten alle Zuger Gemeinden den Festbetrieb mit. Und da wollten wir ein Bier, das in der Region gerne getrunken wird. Deshalb war die Braui unser Wunschkandidat», erklärt Philipp Schweiger.

Ein Bier im Sinne der Nachhaltigkeit
Mit dem neuen Saisonbier engagiert sich die Brauerei gleich in mehreren Punkten für die Nachhaltigkeit. Einerseits wird der regionale Anbau von Rohstoffen wie Hopfen und Braugerste gefördert. Bei der Braugerste wird 30% Zuger Braugerste verwendet. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der IG bio Zugerland in der Region Menzingen/Neuheim angebaut. Und auch im Jahr 2022 spriesst wiederum Braugerste auf Zuger Boden. Neben dem Aspekt der kurzen Wege verzichtet man zusätzlich auf das Abfüllen von Einwegflaschen. Dies hat auch ressourcentechnische Hintergründe, verrät Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar: «Die Situation am Glasmarkt ist angespannt, was umso mehr für die Mehrwegflasche spricht, welche durchschnittlich 60-mal wiederverwendet wird. Zwar können wir auch Einwegflaschen weiterverwenden, meist landen diese jedoch in der Entsorgungsstelle. Beim ZugBier setzen wir ausschliesslich auf das Mehrwegsystem».  

«Zuger helfen Zugern» wird unterstützt
Neben zahlreichen regulären Sponsorings entschied sich die Geschäftsleitung der Brauerei anlässlich des ZugBieres die Organisation «Zuger helfen Zugern» zu unterstützen. «Mit 30'000 Mitgliedern leistet die Organisation Enormes für die Nächstenhilfe und passt von da her sehr gut zum ZugBier», sagt Uster weiter. Das gespendete Geld – wohl rund 1’500 Franken – wird für die Soforthilfe eingesetzt. Rosa Kolm, Gründerin von «Zuger helfen Zugern»: «Wir freuen uns sehr über die Unterstützung. Wir werden das Geld für Lebensmittel-Gutscheine einsetzen, die wir an Menschen aus der Region in Notsituationen abgeben.» Pro verkauftes ZugBier gehen 2 Rappen an «Zuger helfen Zugern».

ZugBier: So schmeckt der Sommer 2022
Beim ZugBier liess sich die Brauerei Baar vom Sommer inspirieren: «Der eingesetzte Weizen verleiht dem Bier viel Leichtigkeit. Beim Hopfen prägen die Schweizer Sorten Opal und Bio Centennial den Geschmack des ZugBieres» erklärt Urs Rüegg, Braumeister der Brauerei Baar. Und wie schmeckts? Den Geniesser erwartet ein spritzig-prickelndes Bier mit Noten von Stroh und hellem Brot, aber auch grünen Früchten, Zitrusfrüchten sowie ein kräutig-hopfiges Finale. Das milde Draftbier mit Alc. 4% Vol. ist also so, wie wir uns den Sommer 2022 wünschen; einfach erfrischend.

Das ZugFäscht 2022(Kasten)
Vor 125 Jahren entstand der wichtige Bahnknoten Zug und seit 175 Jahren besteht die Eisenbahn in der Schweiz. Dies feiert der Kanton und die Stadt Zug am Samstag, 3. September 2022 mit dem grossen ZugFäscht 2022. Im Mittelpunkt stehen die vielen Attraktionen und Aktivitäten der Zuger Gemeinden auf ihren Festplätzen integriert in eine Fest-, Bahn-, und eine ZukunftsMeile. Das ZugFäscht erwartet rund 50'000 Besuchende.

 (MM Brauerei Baar, Redaktion)


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