Zusätzliches Geld im Glarnerland für Kultur und Härtefälle


News Redaktion
Regional / 24.11.20 12:48

Im Glarnerland sollen wegen der Corona-Krise zusätzliche Unterstützungsgelder fliessen. Die Kantonsregierung plant, 1,9 Millionen Franken für wirtschaftliche Härtefälle auszugeben sowie 400'000 Franken für die Kultur.

Der Kanton Glarus will wegen der Coronakrise weiteres Geld für wirtschaftliche Härtefälle und für die Kultur zur Verfügung stellen. (Symbolbild) (FOTO: Keystone)
Der Kanton Glarus will wegen der Coronakrise weiteres Geld für wirtschaftliche Härtefälle und für die Kultur zur Verfügung stellen. (Symbolbild) (FOTO: Keystone)

Bevor die Hilfsgelder ausgegeben werden können, müssen sie noch vom Kantonsparlament (Landrat) bewilligt werden. In der seit geraumer Zeit andauernden zweiten Pandemiewelle sähen sich viele Unternehmen und ganze Wirtschaftszweige mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert. Die Gefahr von Härtefälle nehme zu, teilte die Regierung am Dienstag mit.

Mit den zusätzlichen 1,9 Millionen Franken für wirtschaftliche Härtefälle stehen insgesamt 4,3 Millionen Franken zur Verfügung. Die Regierung geht davon aus, dass namentlich Firmen aus der Wertschöpfungskette der Eventbranche, der Schauspielerei, der Reisebranche sowie Tourismus- und Gastronomiebetriebe die Anforderungen an eine Härtefall-Unterstützung erfüllen. Bei der in Aussicht gestellten Unterstützung handelt es sich um à-fonds-perdu-Beiträge, die nicht zurückbezahlt werden müssen.

Der bestehende Fonds für Selbstständigerwerbende soll umgewandelt werden in einen Spezialfonds für Härtefall-Unterstützungen. Der Bund beteiligt sich an den Ausgaben der Kantone mit bis zu 80 Prozent.

Weitere 400000 Franken sind vorgesehen zur Unterstützung der Kultur und neu auch von Transformationsprojekten. Mit solchen Projekten sollen sich Kulturunternehmen den Gegebenheiten im Zusammenhang mit der Pandemie anpassen können, wie die Regierung schrieb

Für die Kultur waren im April 300000 Franken bereitgestellt worden, welche zur Hälfte vom Bund finanziert wurden. Dieses Geld ist laut Regierungsangaben bis auf 10000 Franken aufgebraucht. Die weiteren 400000 Franken an Unterstützungsgeldern werden ebenfalls zur Hälfte vom Bund finanziert.

(sda)


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