Zwei Tote und 19 Verletzte nach Schüssen in Oslo


News Redaktion
International / 25.06.22 05:37

Bei Schüssen in einem Nachtclub in der norwegischen Hauptstadt Oslo sind zwei Menschen getötet worden. Es habe zudem mehrere Schwerverletzte gegeben, twitterte die Polizei in Oslo am frühen Samstagmorgen.

Polizisten bewachen den Tatort vor einem Nachtclub in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Foto: Javad Parsa/NTB/dpa (FOTO: Keystone/NTB/Javad Parsa)
Polizisten bewachen den Tatort vor einem Nachtclub in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Foto: Javad Parsa/NTB/dpa (FOTO: Keystone/NTB/Javad Parsa)

Kurz nach dem Vorfall sei ein Mensch in der Nähe des Tatorts festgenommen worden. Einsatzleiter Tore Barstad sagte laut norwegischem Sender NRK, alles deute darauf hin, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Es habe drei Schwerverletzte gegeben. 19 Menschen seien medizinisch versorgt worden.

Dem Sender zufolge gab es mindestens drei Tatorte. Zum Motiv des Vorfalls gab es keine Angaben. Derzeit werde der Vorfall aber nicht als terroristisch eingestuft. Angaben zum Alter oder zur Identität des Festgenommenen machte die Polizei nicht.

Der Festgenommene habe sich bislang nicht geäussert. Die Polizei habe seine Wohnung durchsucht, berichtete NRK. Bei dem Angriff seien Schusswaffen verwendet worden, von denen zwei sichergestellt worden seien, zitierte NRK Barstad. Ein Reporter war Augenzeuge und erzählte, er habe einen Mann mit Tasche zu dem Tatort kommen sehen, er habe eine Waffe genommen und begonnen zu schiessen. Im Nachtclub habe es eine Panik gegeben, zitiert der Sender einen anderen Augenzeugen.

Die Zeitung "Aftenposten" berichtete, der Nachtclub Londoner Pub befinde sich in einer beliebten Strasse im Zentrum von Oslo. In dem Nachtclub für Schwule seien mehrere Schüsse gefallen. Zivilisten hätten bei der Festnahme des Verdächtigen geholfen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die Polizei. Am Samstag soll in Oslo eigentlich die Pride-Parade zum 40. Mal stattfinden. Die Polizei prüft, ob der Vorfall Folgen für die Veranstaltung hat.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Maurer präsentiert Argumente für Verrechnungssteuer-Teilabschaffung
Schweiz

Maurer präsentiert Argumente für Verrechnungssteuer-Teilabschaffung

In der Schweiz ausgegebene Obligationen sollen für Anleger attraktiver werden. Bundesrat und Parlament wollen darum auf den Zinsen dieser Obligationen keine Verrechnungssteuer mehr erheben. Weil die Linke das Referendum ergriffen hat, hat das Volk das letzte Wort.

Schwere Explosion in Armenien: Zahl der Todesopfer steigt auf 16
International

Schwere Explosion in Armenien: Zahl der Todesopfer steigt auf 16

Nach der schweren Explosion in einem Einkaufszentrum in Armenien im Südkaukasus ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Die Bergungskräfte zogen weitere Leichen aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Hauptstadt Eriwan, wie der Zivilschutz der ehemaligen Sowjetrepublik am Dienstag mitteilte. Unter den Toten seien auch eine schwangere Frau und ein kleines Kind, hiess es.

Kanton will Strasse durch Kriens für 25 Millionen Franken erneuern
Regional

Kanton will Strasse durch Kriens für 25 Millionen Franken erneuern

Der Kanton Luzern will die Strasse durch Kriens auf einer Länge von 1,7 Kilometern neu gestalten. Sie soll nicht nur saniert, sondern verbreitert und mit Radstreifen, Gehwegen sowie Ampeln versehen werden. Kosten dürfte das Ganze 25 Millionen Franken, die Arbeiten sollen mit dem Strassenbauprojekt im Renggloch koordiniert werden und 2023 starten.

Guy Parmelin will Prämie für Freiberger Pferde beibehalten
Schweiz

Guy Parmelin will Prämie für Freiberger Pferde beibehalten

Der Bundesbeitrag für die Erhaltung der Freiberger Pferderasse von 500 Franken pro Stute soll nicht gesenkt werden. Dies kündigte Bundesrat Guy Parmelin am Sonntag anlässlich der 117. Ausgabe des Marché-Concours in Saignelégier JU an. Züchter sind erleichtert.