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14 Tote bei Unglück in stillgelegter Mine in Südafrika

Südafrika

14 Tote bei Unglück in stillgelegter Mine in Südafrika

11. August 2026, 21:22 Uhr
ARCHIV - Eine verlassene Goldmine in Südafrika. Foto: Themba Hadebe/AP/dpa/Symbolbild
© Keystone/AP/Themba Hadebe
In Südafrika sind in einem stillgelegten Bergbauschacht der Polizei zufolge 14 illegale Bergleute tot aufgefunden worden. Zahlreiche weitere seien verletzt worden, sagte Polizeisprecherin Athlenda Mathe.

Die Ursache für den Vorfall, der sich in einer verlassenen Mine der Nordwest-Provinz ereignete, sei noch unklar.

Illegaler Bergbau ist in dem Land am Südzipfel Afrikas weit verbreitet. Jedes Jahr dringen nach Angaben des südafrikanischen Mineralienrats Zehntausende Arbeiter ohne Genehmigung in Hunderte von stillgelegten Schächten ein, um Gold, Diamanten, Kohle und andere Rohstoffe zu gewinnen. Involviert sind demnach arbeitslose Südafrikaner sowie Migranten aus verarmten Nachbarstaaten.

Oft wird der Zugang zu stillgelegten Minen von kriminellen Netzwerken kontrolliert. Versuche der Regierung, den illegalen Bergbau zu bekämpfen, haben bislang wenig Erfolg gezeigt. Bei einem der grössten Rettungseinsätze wurden Anfang 2025 in einem stillgelegten Goldminenschacht in der Stadt Stilfontein 246 illegale Bergleute gerettet, 78 starben.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. August 2026 21:22
aktualisiert: 11. August 2026 21:22