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5,5 Prozent des Schweizer Gletschereises sind im Sommer geschmolzen

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5,5 Prozent des Schweizer Gletschereises sind im Sommer geschmolzen

1. Oktober 2026, 01:00 Uhr
Dem Grossen Aletschgletscher ging es 2026 schlecht - er gehört zu den vier grossen Gletschern, bei denen 2026 das schlechteste Jahr der gesamten Messreihe war.
© KEYSTONE/ELISABETHA GUENTHARDT
Die Schweizer Gletscher haben diesen Sommer weitere 5,5 Prozent ihres Eises verloren. In den letzten fünf Jahren ist damit bereits fast ein Fünftel des gesamten Gletschereises in den Schweizer Alpen verschwunden.

Das zeigen die am Donnerstag veröffentlichten Messungen des Schweizerischen Gletschermessnetzes Glamos. «Es war ein Extremjahr für die Gletscher», sagte der Gletscherforscher und Leiter des Gletschermessnetzes Matthias Huss der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Nur im Jahr 2022 haben die Gletscher einen noch grösseren Anteil ihres Eises verloren als in diesem Jahr. Auf Gletscherzungen reduzierte sie sich über den Sommer teils um bis zu 10 Meter.

Geschmolzen sind 2,5 Kubikkilometer Eis. In der Schweiz verbleiben damit 42,6 Kubikkilometer Gletschereis. Viele Gletscher sind durch das rasante Abschmelzen mittlerweile ganz verschwunden. Den Bella-Tola-Gletscher im Wallis und den Griessfiren im Glarnerland nennt Glamos als Beispiele.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Oktober 2026 01:00
aktualisiert: 1. Oktober 2026 01:00