Anteil von Alleinerziehenden in städtischer Sozialhilfe nimmt zu
In vielen Städten bezieht rund ein Viertel der Einelternhaushalte mit minderjährigen Kindern Sozialhilfe. Das Armutsrisiko ist für Einelternhaushalte fast fünfmal so hoch wie dasjenige aller Haushalte.
Viele Alleinerziehende beziehen Sozialhilfe zusätzlich zu ihrem Lohn, weil dieser für den Familienunterhalt nicht reicht. Als wirksame Hilfen nennt der Bericht Aus- und Weiterbildung, passende Kinderbetreuung und Familienergänzungsleistungen.
Die Städteinitiative vergleicht jedes Jahr die Kennzahlen der Sozialhilfe in 14 Städten. Im vergangenen Jahr lag die Sozialhilfequote bei 3,9 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt blieben die Sozialhilfezahlen stabil.