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Anteil von Alleinerziehenden in städtischer Sozialhilfe nimmt zu

Sozialpolitik

Anteil von Alleinerziehenden in städtischer Sozialhilfe nimmt zu

27. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Viele Alleinerziehende beziehen Sozialhilfe, weil der Lohn für den Familienunterhalt nicht reicht. (Gestellte Szene)
© KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF
Alleinerziehende sind in Schweizer Städten überdurchschnittlich häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte Kennzahlenbericht der Städteinitiative Sozialpolitik.

In vielen Städten bezieht rund ein Viertel der Einelternhaushalte mit minderjährigen Kindern Sozialhilfe. Das Armutsrisiko ist für Einelternhaushalte fast fünfmal so hoch wie dasjenige aller Haushalte.

Viele Alleinerziehende beziehen Sozialhilfe zusätzlich zu ihrem Lohn, weil dieser für den Familienunterhalt nicht reicht. Als wirksame Hilfen nennt der Bericht Aus- und Weiterbildung, passende Kinderbetreuung und Familienergänzungsleistungen.

Die Städteinitiative vergleicht jedes Jahr die Kennzahlen der Sozialhilfe in 14 Städten. Im vergangenen Jahr lag die Sozialhilfequote bei 3,9 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt blieben die Sozialhilfezahlen stabil.

Quelle: sda
veröffentlicht: 27. Oktober 2026 10:00
aktualisiert: 27. Oktober 2026 10:00