Aus der Schaltsekunde für Uhren beschlossen
Bisher wurde immer wieder einmal eine Schaltsekunde eingefügt, um unsere Uhren mit der astronomischen Zeit in Einklang zu halten. Mit der Entscheidung will die CGPM für mehr Stabilität sorgen.
Um die von Atomuhren bestimmte Zeit und jene der Erdrotation möglichst gleich zu halten, galt bisher, dass diese maximal 0,9 Sekunden voneinander abweichen dürfen. War die Differenz erreicht, wurde eine Schaltsekunde eingefügt. Das ist seit der Einführung des Verfahrens 1972 genau 27 Mal geschehen, entschieden vom Internationalen Erdrotations- und Referenzsystemdienst (IERS). Zuletzt wurde Ende 2016 eine Schaltsekunde eingefügt.
Künftig soll die Koordinierte Weltzeit nach Entscheidung der Generalkonferenz bis zu 3600 Sekunden - also eine ganze Stunde - von der astronomischen Zeit abweichen dürfen.