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Berlin und Paris öffnen Tür für die Schweiz beim «Made in Europe»

Europäische Union

Berlin und Paris öffnen Tür für die Schweiz beim «Made in Europe»

15. Oktober 2026, 22:49 Uhr
Bereits im März bei der Unterzeichnung der Bilateralen III in Brüssel forderte Bundespräsident Guy Parmelin von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass die Schweiz einen Zugang zum «Made in Europe» erhalte. (Archivbild)
© Keystone/PETER KLAUNZER
Deutschland und Frankreich öffnen der Schweiz die Tür zum «Made in Europe» unter strikten Bedingungen. Die Schweiz wäre mit den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums und dem Vereinigten Königreich gleichgestellt.

Das ist einem deutsch-französischen Positionspapier vom Donnerstag zu entnehmen, das der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt. Auf deutscher Seite müsse der Koalitionspartner der CDU, die SPD, dem Dokument noch zustimmen, sagte ein Diplomat in Brüssel unter Wahrung der Anonymität. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete zuerst darüber.

Die Teilnahme der Schweiz wäre an Bedingungen geknüpft und bedürfte einer formellen Assoziation, führte der Diplomat aus.

Unter «Made in Europe» ist eine europäische Präferenz bei öffentlichen Beschaffungen zu verstehen, die die EU derzeit diskutiert. Dabei ist umstritten, ob europäische Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz teil davon sein sollen oder nicht. Der Bund lobbyierte in dieser Sache seit Monaten bei den europäischen Nachbarn.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Oktober 2026 22:49
aktualisiert: 15. Oktober 2026 22:49