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Bündner Gericht schickt Beil-Angreifer in stationäre Massnahme

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Bündner Gericht schickt Beil-Angreifer in stationäre Massnahme

9. Oktober 2026, 10:24 Uhr
Ein Engadiner Regionalgericht hat einen Mann des versuchten Mordes an einem Kind schuldig gesprochen. Er hatte 2024 ein Kind mit einem Beil angegriffen. (Symbolbild)
© Handout: Kantonspolizei Graubünden
Das Engadiner Regionalgericht hat am Freitag einen Mann des versuchten Mordes schuldig gesprochen. Er hatte am 13. November 2024 ein Kind in Samnaun mit einem Gipserbeil angegriffen und mindestens elfmal auf dieses eingeschlagen.

Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren sowie eine stationäre therapeutische Massnahme. Der Mann soll in einer spezialisierten Einrichtung untergebracht werden. Mit seinem Urteil ging das Gericht deutlich über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinaus. Sie hatte nur vier Jahre Freiheitsstrafe gefordert.

Eine Gutachterin hatte bei dem Mann eine wahnhafte Störung festgestellt. Er ging davon aus, dass ihn die ebenfalls in Samnaun wohnhafte Familie des Kindes über das Abwasser- und Luftsystem chronisch vergifte, was er auch als Grund für den Angriff angab. Seine wahnhafte Störung sieht der Mann nicht ein.

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. Oktober 2026 10:24
aktualisiert: 9. Oktober 2026 10:24