Bündner Regierung bewilligt Leistungsauftrag für Spital Oberengadin
Bisher gab es eine Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin, die aber auf Ende 2025 befristet war. Eine neue Vereinbarung habe nicht abgeschlossen werden können, weil nicht alle elf Gemeinden in der Region ihre Zustimmung gegeben hätten, teilte der Kanton am Donnerstag mit.
Damit die Akutversorgung sowie auch die Langzeitpflege im Oberengadin ab dem 1. April 2026 sichergestellt werden konnten, brauchte es eine Neuaufstellung mit einer anderen Trägerschaft.
Inzwischen steht fest, dass die neu gegründete Spital Oberengadin AG mit Wirkung ab 1. April 2026 den Betrieb des Spitals Oberengadin in Samedan übernehmen und nahtlos weiterführen werde. Das Spital Oberengadin in Samedan verbleibe deshalb «mit einem leicht verminderten Leistungsauftrag» auf der Spitalliste Akutsomatik des Kantons Graubünden.