Graubünden dehnt absolutes Feuerverbot auf weitere Regionen aus
Die anhaltende Hitze und die aussergewöhnliche Trockenheit sorgen in mehreren Regionen Graubündens weiterhin für eine sehr hohe Wald- und Flurbrandgefahr. Das absolute Feuerverbot wird deshalb gemäss einer Mitteilung des Kantons vom Dienstag ausgedehnt.
Bereits zuvor galt das absolute Feuerverbot im Churer Rheintal sowie den Regionen Prättigau, Schanfigg, Surselva, Heinzenberg/Domleschg, Schams-Albula, Moesano, Bergell und Puschlav.
In den betroffenen Gebieten sind sämtliche Feuer im Freien verboten. Ebenfalls verboten sind Höhenfeuer, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und das Abfeuern von Raketen. Holz- und Holzkohlegrills dürfen nicht verwendet werden. Erlaubt sind einzig Gas- und Elektrogrills auf festem Untergrund und nur unter ständiger Aufsicht.
Gemeinden können weitergehende Vorschriften erlassen
Vom Feuerverbot ausgenommen ist der Siedlungsraum. Gemeinden können aber weitergehende Vorschriften erlassen.
In den nicht vom absoluten Feuerverbot betroffenen Regionen des Kantons dürfen bezeichnete Feuerstellen nur mit grösster Vorsicht benutzt werden. Das gilt beispielsweise für die Regionen im Engadin rund um St. Moritz oder Zernez.
Eine Entspannung der Lage ist gemäss Kantonsmitteilung erst nach ergiebigen Niederschlägen über mehrere Tage zu erwarten. Kurze Gewitter oder geringe Regenmengen reichen dafür nicht aus.