Graubünden empfiehlt Schliessung einzelner Geburtsabteilungen
Die dezentrale medizinische Grundversorgung solle aber auch künftig garantiert sein. «Bei der Geburtshilfe geht es darum, dass die Sicherheit für werdende Mütter über den ganzen Kanton hinweg gewährleistet werden kann», schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Einerseits müssten die Bedürfnisse junger und werdender Familien nach wohnortnaher Betreuung berücksichtigt werden.
Andererseits gelte es, «die grösstmögliche Sicherheit und Qualität zu gewährleisten» sowie dem Fachkräftemangel und der nötigen Praxiserfahrung von Hebammen Rechnung zu tragen.
Das Gesundheitsleitbild dient als Strategiepapier, auf dessen Grundlage unter anderem auch die Spitalplanung erfolgt. Die daraus resultierende Spitalliste will der Kanton 2028 in Kraft setzen.