Im Ebola-Gebiet: WHO-Chef fordert bessere Zusammenarbeit
Skepsis in der Bevölkerung
Die Menschen im Gebiet des aktuellen Ausbruchs im Ostkongo scheuen manche Präventionsmassnahmen. Isolation, Trennung von den Angehörigen und die speziellen Sicherheitsmassnahmen für die Beisetzung verstorbener Ebola-Patienten stehen im starken Gegensatz zu den dort üblichen sozialen Normen im Krankheits- oder Todesfall. Hilfsorganisationen haben auch damit zu kämpfen, dass viele Menschen in Ituri Ebola für einen Mythos halten. Nach Angaben der kongolesischen Regierung wurden seit Beginn des Ausbruchs mehr als 1.000 Verdachtsfälle gemeldet, von denen rund 250 Erkrankte verstorben sind. Aus dem benachbarten Uganda sind nach Angaben der WHO neun bestätigte Fälle gemeldet worden. Eine der Infektionen endete bislang tödlich.