Kolumbien: Happy End bei Bergungsaktion
«Wir haben hart gearbeitet in einem ziemlich komplexen Szenario», erläuterte Feuerwehrmann Santiago Sánchez gegenüber dem TV-Sender Caracol nach dem insgesamt rund 16-stündigen Rettungseinsatz. Dabei habe sich das Bergungsteam «sieben oder acht Meter» von oben nach unten vorarbeiten müssen, um Diana zu befreien. Sie war im zweiten Stock des einstmals fünfstöckigen Gebäudes eingeklemmt.
Am Montagabend (Ortszeit) hatte die Feuerwehr erstmals Kontakt zu der Frau herstellen können, der dann nicht mehr abriss. Dianas Zustand sei «den Umständen entsprechend gut», informierte Sánchez. Sie wurde nach der Rettung medizinisch behandelt
«Es ist etwas Wunderschönes. Ich werde immer dankbar sein», freute sich Dianas Vater Álvaro Troncoso. Dianas Eltern konnten während der Rettung Kontakt zu ihrer Tochter herstellen und ihr Mut zusprechen.
Der Kampf der Feuerwehrleute um Menschenleben geht jedoch weiter. Man gehe von 24 Personen aus, die allein in diesem einstigen Haus von den Trümmern begraben worden seien, sagte Feuerwehrmann Sánchez. Zahlreiche Menschen gelten nach dem Erdbeben in den betroffenen Regionen als vermisst.