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Länder holzen laut Analyse viel zu viel Regenwald ab

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Länder holzen laut Analyse viel zu viel Regenwald ab

14. Oktober 2026, 02:20 Uhr
Bis 2030 wollten mehr als 100 Staaten die grossflächige Abholzung stoppen. Trotz eines Rückgangs im vergangenen Jahr ist der Abstand zum Ziel gross. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/SAURABH DAS
Eigentlich sollte im Jahr 2030 Schluss sein mit der grossflächigen Abholzung von Wäldern – das nahm sich zumindest ein breites Staatenbündnis vor. Doch die Welt ist einer aktuellen Auswertung zufolge von diesem Kurs weit entfernt.

Mit Hilfe von Daten und Informationen von mehr als zwei Dutzend zivilgesellschaftlichen und Forschungsorganisationen hat die Beratungsagentur Climate Focus eine Bestandsaufnahme erstellt, «Forest Declaration Assessment» genannt.

Im vergangenen Jahr wurden der Analyse zufolge 7 Millionen Hektar Wald abgeholzt – was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 15 Prozent entspricht. Zwischen 2021 und 2024 sei die Entwaldung aber kaum vom Niveau der Vorjahre abgewichen, schreiben die Autoren.

Dabei hätte eigentlich von diesem Zeitpunkt an jedes Jahr eine Million weniger Hektar Wald abgeholzt werden müssen, um 2030 bei null zu landen. Auf dem Weltklimagipfel in Glasgow verpflichteten sich im Jahr 2021 mehr als 100 Staaten, die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften bis 2030 zu stoppen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Oktober 2026 02:20
aktualisiert: 14. Oktober 2026 02:20