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Mindestens sieben Tote bei Zugunglück in Spanien

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Mindestens sieben Tote bei Zugunglück in Spanien

18. Januar 2026, 22:30 Uhr
ARCHIV - Fahrzeug der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil. Foto: Diego Radamés/EUROPA PRESS/dpa
© Keystone/EUROPA PRESS/Diego Radamés
Mindestens sieben Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba seien zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, berichtete der TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

Die Behörde bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur diese Informationen. Es gebe zudem rund einhundert Verletzte, rund 25 davon schwer, hiess es.

Ein Iryo-Hochgeschwingkeitszug der italienischen Trenitalia sei am späten Sonntagabend auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist, teilte der Notdienst unter Berufung auf den Schienennetzbetreiber ADIF mit. Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien sei bis auf weiteres unterbrochen.

Ministerpräsident Sánchez sichert schnelle Hilfe zu

Zahlreiche Fahrgäste waren nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen, wie RTVE unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtete. Einsatzkräfte versuchten, die Passagiere so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die Ursache des Unfalls war vorerst unklar.

«Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen», schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Januar 2026 22:30
aktualisiert: 18. Januar 2026 22:30