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Minneapolis: Anordnung zum Schutz von Beweismitteln

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Minneapolis: Anordnung zum Schutz von Beweismitteln

25. Januar 2026, 11:57 Uhr
dpatopbilder - Menschen versammeln sich während einer Mahnwache für den 37-jährigen Alex Pretti, der in Minneapolis von einem US-Grenzschutzbeamten erschossen wurde. Foto: Adam Gray/AP/dpa
© Keystone/AP/Adam Gray
Nach den tödlichen Schüssen bei einem Einsatz von US-Bundesbeamten in Minneapolis hat ein Richter eine einstweilige Verfügung zum Schutz der Beweismittel erlassen. Den Bundesbehörden ist es dem Gerichtsdokument zufolge untersagt, Beweismittel in Zusammenhang mit der Schussabgabe unter Beteiligung von Bundesbeamten zu «zerstören oder zu verändern».

Ausdrücklich gehe es auch um Beweismittel, die bereits vom Tatort entfernt worden waren. Geklagt hatten die Behörden von Minnesota gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump und deren untergeordnete Behörden wie das Heimatschutzministerium. Die Behörden des Bundesstaates werfen den Bundesbehörden vor, Beweismittel zurückzuhalten. Für diesen Montag, um 14.00 Uhr (Ortszeit), ist eine Anhörung angesetzt.

In Minneapolis war am Samstagvormittag (Ortszeit) eine Person nach Schüssen durch Bundesbeamte für tot erklärt worden. Es handelt sich um den 37-jährigen Alex Pretti. Seine Eltern werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne legitimen Grund getötet zu haben. Das Heimatschutzministerium teilte dagegen mit, die getötete Person sei bewaffnet gewesen. Die Behörde veröffentlichte das Foto einer Pistole.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. Januar 2026 11:57
aktualisiert: 25. Januar 2026 11:57